Demo in Mettenhof

Widerstand gegen AfD-Veranstaltung

Foto: Vor dem Bürgerhaus in Mettenhof demonstrierten rund 100 Menschen gegen die AfD. 

Rund 100 Menschen haben sich vor dem Bürgerhaus in Mettenhof eingefunden und gegen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD demonstriert.

Kiel. Während im Bürgerhaus Leif-Erik Holm, stellvertretender Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, sowie die schleswig-holsteinischen AfD-Spitzenkandidaten für die EU-Wahl Julian Flak und Christian Waldheim über ihr „Europa der Zukunft“ sprachen, skandierten die Demonstranten draußen „Nazis raus!“

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Kritik am AfD-Veranstaltungsort in Mettenhof

„Wir sind böse, dass das Bürgerhaus den Faschistinnen und Faschisten zur Verfügung gestellt wird. Das ist der eigentliche Skandal“, sagte Dietrich Lohse von Verdi. Er verwies zwar auf das Nutzungsrecht des Bürgerhauses, kritisierte aber, dass die AfD in Kiel-Mettenhof auftreten dürfe - einem Stadtteil, in dem viele Menschen lebten, die die AfD aufgrund deren Herkunft missbillige.

Direktes Aufeinandertreffen von Polizei verhindert

Bereits ab 17 Uhr hatten sich die ersten Demonstranten vor dem Veranstaltungsgebäude in Kiel-Mettenhof eingefunden, ab 18 Uhr kamen die ersten Teilnehmer der AfD-Veranstaltung, die die Polizei durch einen abgetrennten Eingang zum Bürgerhaus ließ.

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Ein direktes Aufeinandertreffen zwischen Demonstranten und den Teilnehmern der Wahlkampfveranstaltung wurde so verhindert, zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kam es nicht. Stattdessen wurde jeder AfD-Gast mit lautstarken Parolen und Pfiffen „begrüßt“.

„AfD eine Gefahr für die Demokratie“

Teilnehmer an der Demo in der Vaasastraße war auch das Bündnis  „Omas gegen Rechts“, das sich im November gegründet hat und mittlerweile rund 200 Mitglieder zählt. „Wir sind hier, um die Vielfalt in unseren Land zu verteidigen“, erklärte Maria Brachmann-Wilkens. Für die vierfache Großmutter ist „die AfD mit ihren Forderungen eine Gefahr für unsere Demokratie.“

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