Eduard Müller

Berührende Briefe vor der Hinrichtung

Foto: Eduard Müller.

Eduard Müller.

Neumünster. Am 10. November wird ab 18.30 Uhr im Eduard-Müller-Haus an der Linienstraße 3 an sein Leben und seinen Tod erinnert – in einer "Matinee am Abend". Dabei wird – musikalisch begleitet – aus den Briefen vorgelesen, die Müller in der Zeit seiner Haft und des Wartens auf seine Hinrichtung geschrieben hat.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

"Diese Briefe sind nicht nur ein außerordentlich bewegendes Zeugnis seines Denkens und Fühlens, sondern auch von einer theologischen Tiefe. Die hätte man einem so jungen Priester unter normalen Umständen so nicht zugetraut", teilte die Gemeinde mit.

Eduard Müller ist Namensgeber des Gemeindehauses und ebenfalls der neuen Pfarrei, die vom kommenden Jahr an von Flintbek bis nach Kaltenkirchen reichen und über 16000 Katholiken zusammenfassen wird.

Müller und die beiden anderen katholischen Kapläne Johannes Prassek und Hermann Lange sowie der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink hatten sich gegen die Nazis gestellt. Für sie war das Leben als Christ nicht mit dem Nationalsozialismus vereinbar. Sie agierten mit verbotenen Mitteln, wurden verraten, verurteilt und durch das Fallbeil hingerichtet.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

2011 wurden die drei Katholiken vom Papst selig gesprochen. Zu Ehren der vier Lübecker Märtyrer hat die Post gerade eine Sondermarke herausgegeben.

Mehr aus Neumünster

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken