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Jazz im Park

Drei Konzerte unter dem Brennglas

Foto: Die Hamburger Combo We Don’t Suck, We Blow um den Posaunisten Chris Lüers gefällt mit ausgetüftelten Intros, bekommt immer wieder Momentapplaus.

Die Hamburger Combo We Don’t Suck, We Blow um den Posaunisten Chris Lüers gefällt mit ausgetüftelten Intros, bekommt immer wieder Momentapplaus.

Erster Eindruck

Neumünster. Ferienbeginn, traumhaftes Strandwetter, und trotzdem lockt eine der schönsten Locations in Neumünster hinter dem Caspar-von-Saldern-Haus die Menschen bei „Summer in the city“-Feeling zu drei exzellenten Konzerten. Ein Flair der lockeren Ungezwungenheit entwickelt seinen ganz eigenen Charme.

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Das Publikum

Auf Klapp- und Campingstühlen, unter Sonnensegeln und auf Picknickdecken tummeln sich Jung und Alt. In der prallen Sonne gibt es Jazz unter dem Brennglas. Bei einem steten Kommen und Gehen sind zum Event-Peak ungefähr 650 Besucher anzutreffen.

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Die Bands

Das hanseatische Sextett öffnet sich für innovative Klänge, lässt neben bewährter Horn-Section Umut Abaci an den Turntables scratchen. Die Hamburger spielen etwas aus ihrer 2017er EP „Trocken“ und bereits viel neues Material ihres für Anfang 2020 anvisierten ersten Vollalbums. Mit noch mehr avantgardistischem Soundclash agieren die Hessen um Yuriy Sych, dem Synthesizer-Mastermind, der sich wie Mitstreiter Tim Roth mit Tasten, Knöpfen und Reglern elektronisches Programming auf die Visitenkarte schreibt, für manch einen Jazzpuristen aber ein fremdes Terrain beackert. Schließlich setzt Band-Namensgeber und Gitarrist André Matov mit seiner Strat den Schlusspunkt mit Ausflügen in Rock- und Grunge-Gefilde, aber auch orientalisch anmutendem Einfluss.

Was in Erinnerung bleibt

Durch den Park huschende Eichhörnchen, die sich offenbar in ihrem „Wohnzimmer“ gestört gefühlt haben.

Fazit

Spenden und Sponsorengelder für die jedes Mal rund 10 000 Euro kostende Veranstaltung sind bestens investiert. Band-Anfragen aus allen Himmelsrichtungen und konstant hohe Besucherzahlen geben den Veranstaltern Recht.

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