Kooperation

Drei Partner planen neue Biogasanlage

Foto: Kooperation Biomüll unterzeichnet (von links): Beatrix Klüver (WZV Segeberg), Olaf Tauras (OB Neumünster) und Stephanie Ladwig, Landrätin des Kreises Plön.

Kooperation Biomüll unterzeichnet (von links): Beatrix Klüver (WZV Segeberg), Olaf Tauras (OB Neumünster) und Stephanie Ladwig, Landrätin des Kreises Plön.

Neumünster. Bislang war Plön allerdings nur Kunde und musste den Auftrag alle drei Jahre europaweit ausschreiben. „Nun haben wir eine dauerhafte Sicherheit und ein Mitspracherecht. Außerdem wollen wir den Biomüll nicht durch das halbe Land fahren, denn Neumünster grenzt ja direkt an unseren Kreis“, sagte Plöns Landrätin Stephanie Ladwig.

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Der Preis wurde nicht genannt

Sie, Neumünsters Oberbürgermeister Olaf Tauras und Beatrix Klüver, kommissarische Verbandsvorsteherin des WZV, unterschrieben die Vereinbarung gestern in Neumünster. Der Kreis Plön hat sich quasi in die Gesellschaft eingekauft; der Preis wurde nicht genannt.

"Das Plastik muss raus"

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Die Menge des Bioabfalls des Kreises Plön hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert – und die Mengen werden grundsätzlich überall weiter steigen, da die Bürger zu besserer Mülltrennung "erzogen" werden. Beatrix Klüver findet das richtig: "Das Plastik muss raus aus den grünen Tonnen, sonst kommen wir nicht voran."

Das Kompostwerk der Neumünsteraner kann maximal 30 000 Tonnen Biomüll im Jahr verarbeiten, ist aber auch in die Jahre gekommen. Darum planen die drei Partner einen Neubau auf dem SWN-Gelände in Wittorferfeld. Seit 2014 liegt schon die Genehmigung vor, aber aus wirtschaftlichen Gründen wurde noch nicht mit dem Bau begonnen.

Neue Biogasanlage soll gebaut werden

Das soll sich nun ändern, weil ein dritter Partner mit im Boot ist. „Wir haben die Pläne für eine neue Vergärungsanlage in der Schublade. Die wollen wir nun umsetzen“, sagte Norbert Bruhn-Lobin, einer von zwei Geschäftsführern der BAV. Geplant sei eine Biogasanlage, damit auch die Energie aus dem Bioabfall gewonnen und genutzt werden könne.

Sie werde mit einer Kapazität von etwa 50 000 Tonnen Bioabfall pro Jahr konzipiert: etwa 25 000 Tonnen aus dem Kreis Segeberg, 15 000 Tonnen aus Plön und 8000 Tonnen aus Neumünster.

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