SWN

Stadtwerke brauchen Eigenkapital

Foto: Luftbild vom Gelände der Stadtwerke Neumünster

Luftbild vom Gelände der Stadtwerke Neumünster an der Bismarkstraße mit dem Fernwärmekraftwerk und dem historischen Wasserturm.

Neumünster. 2017 hatte der SWN-Konzern einen Verlust von 5,5 Millionen Euro gemacht, für 2018 wurden sogar 6,8 Millionen angekündigt. So ist es wohl auch eingetreten, denn kumuliert geben die SWN für die beiden Jahre 12,25 Millionen Euro Verlust an (2018 ist noch offiziell abgeschlossen). Auch in der mittelfristigen Planung sind bis 2023 Gewinne von 2,5 bis 3,5 Millionen vorgesehen.

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Probleme sollen im Wesentlichen ausgeräumt sein

Die Probleme sind nach Einschätzung der Geschäftsführung im Wesentlichen ausgeräumt. Den Wirtschaftsplan hatten noch Tino Schmelzle und Thomas Junker der Ratsversammlung vorgelegt; mittlerweile sind aber beide mehr oder weniger unfreiwillig ausgeschieden. Alleiniger Geschäftsführer ist Bernd Michaelis.

Problem mit dem Eigenkapital

Allerdings haben die SWN (100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt) offenbar ein Problem mit dem Eigenkapital, wie Bernd Michaelis den Mitgliedern des Hauptausschusses im nicht öffentlichen Teil am Dienstagabend vorgetragen haben soll. Die Banken haben offenbar eine bessere Kapitalausstattung gefordert, um ihre Kreditlinien abzusichern und weitere Darlehen für Investitionen nachzuschießen.

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Klar ist aber auch jetzt schon: „Eine Ausschüttung an die Stadt Neumünster ist aufgrund der Vorjahresergebnisse nicht vorgesehen“, heißt es im Bericht. Das wäre dann das dritte Jahr in Folge. In den Jahren davor hatten die SWN regelmäßig kleine siebenstellige Beträge an die Stadt ausgeschüttet. Der Verzicht auf eine Ausschüttung soll auch eine Forderung der Banken gewesen sein.

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