Stadtwerke Neumünster

Unternehmen wirft Vertriebsleiter raus

Foto: Die Stadtwerke kommen nicht zur Ruhe.

Die Stadtwerke kommen nicht zur Ruhe.

Neumünster. „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen zu den Hintergründen aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht mehr sagen können“, so die SWN. Die Verschlechterung des wirtschaftlichen Ergebnisses der SWN gegenüber dem Wirtschaftsplan resultiere allerdings im Wesentlichen aus dem Vertrieb. Über die Neuausrichtung des Bereichs habe es „anhaltende Differenzen zwischen der Vertriebs- und Geschäftsleitung“ gegeben, so die SWN.

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Anfang Mai war bekannt geworden, dass die SWN 2017 in eine erhebliche Schieflage geraten sind und 5,5 Millionen Euro Verlust gemacht haben. Neben unerwarteten Löchern im Bereich Telekommunikation (Glasfaser) war der Stromvertrieb um 2,1 Millionen Euro unter den Erwartungen geblieben. Das wird nun offenbar Stolten angekreidet.

Stolten wollte sich gegenüber unserer Zeitung nicht näher äußern. Nur soviel: „Mir sind keine Gründe bekannt. Und ich werde mich mit allen juristischen Mitteln dagegen wehren.“ Stolten genoss im Unternehmen ein hohes Ansehen und wurde auch von vielen Kunden und Gesprächspartnern geschätzt.

Sein Rauswurf ist nicht die erste Top-Personalie in der noch kurzen Amtszeit der Geschäftsführer Thomas Junker und Tino Schmelzle (seit Januar 2017). Ende Mai hatten sie die kaufmännische Leiterin freigestellt und sich schon zuvor von der Marketingleiterin getrennt.

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