Kultournacht

Weniger Besucher, Stimmung trotzdem gut

Foto: Jens Nehlsen (links) vom Museum Tuch + Technik war mit dem mechanischen Webstuhl ein Teil des Ensembles der Musikschule, das Heinrich Heines "Weberlied" darbot.

Jens Nehlsen (links) vom Museum Tuch + Technik war mit dem mechanischen Webstuhl ein Teil des Ensembles der Musikschule, das Heinrich Heines "Weberlied" darbot.

Neumünster. Eine gelungene Station war das Restaurant Kontraste am Haart. Unter dem Titel „Pimp my art“ hatten Renate Basten und Jürgen Baum die Idee, von Besuchern mitgebrachten Werken neues Leben einzuhauchen, interaktiv auf Zuruf der Besucher. Sie hatten sich in einer Ecke des Restaurants zwischen "normalen" Gästen kurzerhand ein provisorisches Kunstatelier eingerichtet.

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Deutlich weniger Ansturm

Der Ansturm auf die Kultournacht hielt sich jedoch überall in Grenzen. Es war deutlich weniger los als in früheren Jahren. Allenthalben herrschte darüber Kopfschütteln und Ratlosigkeit; manche schoben es auf das Fußballspiel im Fernsehen.

Erstmals beteiligten sich die Kieler Nachrichten an der Kultournacht und stellten der Künstlergruppe "Kunst & Bündig" eine Ausstellungsfläche im Kompetenz- und Innovationszentrum "Update" an der Kieler Straße zur Verfügung.

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"Tolles, modernes Umfeld"

"Wir stellen für gewöhnlich an speziellen und ungewöhnlichen Orten aus, etwa Industriebrachen oder Rohbauten. Das hier ist völlig anders und für uns eine Premiere, in so einem tollen, modernen Umfeld", sagte Dirk Ralfs. 12 der 13 Künstler zeigten zwischen Tablets und Smartphones ihre Gemälde und Figuren. Die Band "Shoretea" begleitete die Gäste mit Rock 'n' Roll und Blues Rock.

Abseits der Innenstadt gab es weitere „Kultour“-Punkte, die bequem per Shuttlebus erreichbar waren, zum Beispiel das Logenhaus  an der Carlstraße. Hier stellten zum sechsten Mal in Folge die Künstlerinnen der „Kunstban.de“ aus.

Musikalischer Höhepunkt im T+T

Einen musikalischen Höhepunkt bot die Musikschule im Museum Tuch + Technik: ein Gemeinschaftskonzert unter Einbeziehung des mechanischen Webstuhls. "Bei der Vorbesprechung erinnerte Museumsdirektorin Astrid Frevert daran, zwischen den Auftritten Pausen für die Maschinenpräsentationen zu lassen. Da habe ich mir überlegt, Musik und Maschine zu kombinieren", verriet Stefan Back. Saxofonisten, Trommler und Webstuhl gaben dann Heinrich Heines "Weberlied" zum Besten.

Inoffizielle Aftershow-Party

Am besten besucht war aber wieder die Galerie Dekorat an der Holstenstraße. Hier war es zeitweilig rappelvoll. "Das ist ja hier immer die inoffizielle Aftershow-Party", sagte ein fröhlicher Gast, weit nach dem offiziellem Ende der Kultournacht.

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