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KZ-Gedenkstätte Ahrensbök

Ort der Erkenntnis und der Aufarbeitung

Foto: Monika Metzner-Zinßmeister (links) und Ingaburgh Klatt vom Vorstand des Trägervereins vor einem Modell des KZ Auschwitz in der Gedenkstätte in Ahrensbök.

Monika Metzner-Zinßmeister (links) und Ingaburgh Klatt vom Vorstand des Trägervereins vor einem Modell des KZ Auschwitz in der Gedenkstätte in Ahrensbök.

Ahrensbök. Längst ist die Einrichtung an der Bundesstraße 432 ein weit beachteter Lernort für die Aufarbeitung der dunklen Vergangenheit. Eine Dauerausstellung zeichnet die Geschichte des Todesmarsches nach, der im April 1945 von den Konzentrationslagern Auschwitz/Fürstenfelde und Mittelbau-Dora durch Ahrensbök nach Neustadt/Holstein führte. Schülerinnen und Schüler bauten ein Modell des KZ Auschwitz.

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2013 kam eine weitere ständige Ausstellung hinzu, die sich mit dem KZ Ahrensbök beschäftigt. In dem Ort gab es zudem 1934 ein Lager für 150 Mädchen, die nach der Entlassung aus der Schule hier ihr Pflichtjahr im Arbeitsdienst leisteten., sowie ab 1940 eine Bildungsanstalt für Lehrerinnen.

In einem nachgebauten Klassenraum wird die Erziehungspolitik der Nazis dargestellt: Hölzerne Bankreihen und ein Pult vor einer Karte des Deutschen Reiches. Auf der Schultafel steht in Kreide das Hitler-Zitat, das eine Besucherin spontan aus dem Gedächtnis aufgeschrieben hat: „Wer leben will, der kämpfe also, und wer nicht streiten will in dieser Welt des ewigen Ringens, verdient das Leben nicht.“

In einer Kartei sind die Daten von fast 1300 Frauen und Männern gesammelt, die in Ahrensbök in Betrieben und Privathaushalten Zwangsarbeit verrichten mussten. Im Keller kann die ehemalige Verhörzelle besichtigt werden – Teilnehmer des internationalen Jugendsommerlagers haben den Raum gesäubert und hergerichtet.

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