27. Plöner Lauffestival

600 Läufer fanden den richtigen Weg

Angefeuert von den Selenter Cheerleadern starteten über 130 Läufer über die 7,5 Kilometer lange Laufstrecke rund um die Prinzeninsel und über den Strandweg.

Angefeuert von den Selenter Cheerleadern starteten über 130 Läufer über die 7,5 Kilometer lange Laufstrecke rund um die Prinzeninsel und über den Strandweg.

Plön. Die Freude über einen neuen Teilnehmerrekord am 27. Plöner Lauf- und Wanderfestival war kurz getrübt. Unbekannte Täter hatten vor dem Start zahlreiche Wegweiser und Infoschilder an den verschiedenen Strecken verdreht oder abgerissen, sodass einige Läufer in die Irre geführt wurden. Am Ende erreichten glücklicherweise alle Sportler das Ziel – wenn sich auch so mancher über einen kurzen Umweg ärgerte.

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Vor allem die 7,5 Kilometer lange Laufstrecke um die Prinzeninsel und über den Strandweg sei von dem Vandalismus betroffen gewesen, ärgerte sich Organisator Lennart Kohrt. „An manchen Stellen haben die Störenfriede sogar die Kreidemarkierungen verwischt.“ Er vermute, dass sich einige angetrunkene Zeitgenossen einen Spaß machen wollten. „Wir finden das allerdings gar nicht witzig“, spricht er dem Helferteam und den Läufern aus der Seele.

Einige „Veränderungen“ seien übrigens auch auf der großen Strecke bis über Ascheberg hinaus vorgenommen worden. „Glücklicherweise hatten wir eine ausreichende Zahl an Radfahrern und Streckenposten, die an den wichtigsten Punkten den richtigen Weg weisen konnten“, so Kohrt. Auch eine kleine Irritation an der Marathonschleife konnte schnell gelöst werden. An der Südspitze des Plöner Sees fand zeitgleich eine Jagd statt, auf die mit entsprechenden Warnschildern hingewiesen wurde. Nach einem Telefongespräch war klar, dass die Läufer sicher passieren konnten.

„Wer eine solche Veranstaltung organisiert, braucht viel Improvisationstalent und gute Nerven“, nahm Kohrt die Herausforderungen mit Humor. „Ansonsten haben wir bestes Wetter und gut gelaunte Teilnehmer. Das ist eine Superveranstaltung, die uns allen viel Spaß macht.“ Besonders erfreulich sei die gestiegene Läuferzahl. Während auf den beiden Langstrecken – der klassische Seelauf ist 37,2 Kilometer lang, der Marathon misst 42,195 Kilometer – mit 132 Läufern der gute Durchschnitt gehalten wurde, habe sich deren Zahl beim Prinzeninsellauf auf über 160 mehr als verdoppelt. Hinzu kommen18 Staffeln mit jeweils bis zu zehn Läufern sowie Nordic-Walker, Wanderer und Rollifahrer.

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