Kleiner Plöner See

Arbeiten an der Brücke verzögern sich

Foto: Ab 16. November gibt's freie Fahrt auf der B76. Ab März muss die Baustelle aber wieder eingerichtet werden.

Ab 16. November gibt's freie Fahrt auf der B76. Ab März muss die Baustelle aber wieder eingerichtet werden.

Plön. Damit über den Winter die B76 wieder zweispurig befahren werden kann, werden die Arbeiten zum 16. November beendet, die kleine Betonwand auf dem Mittelstreifen abgebaut und die Lücke in der Fahrbahndecke provisorisch geschlossen. Am 4. März 2019 soll es dann weitergehen. „Wir treten ein zweites Mal an“, sagt Matthias Paraknewitz, Leiter des LBV.

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Lieferschwierigkeiten bei den Fahrbahnübergängen

Eigentlich lief es ganz gut. Ende Mai war mit den Bauarbeiten auf der Fahrbahnseite Richtung Appelwarder begonnen worden. Der Verkehr wird seitdem von Ampeln geregelt und einspurig vorbeigeführt. Regelmäßige lange Staus sind ausgeblieben. Wie der LBV mitteilt, müssen auf dieser Brücke wegen des schlechten Zustands der Asphaltbelag erneuert und Abdichtungsarbeiten ausgeführt werden. Geländer und Schutzplanken werden ausgetauscht – und die Stahlübergänge. Die sind der Haken an der ganzen Sache. Es gibt nur wenige Firmen in Deutschland, die diese Fahrbahnübergänge herstellen und mit eigenen Montagekolonnen einbauen. Und sie haben Lieferschwierigkeiten.

Diese Übergänge sind nach den Lagern (auf denen die Brücke liegt) das Sensibelste an so einem Bauwerk. Sie haben entfernt Ähnlichkeit mit quer verlegten Eisenbahnschienen, sind hochbelastet, nehmen die Bewegungen der Brücke auf und müssen eben eingebaut sein.

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Geländer sind deutlich höher als vorher

Inzwischen, aber mit reichlicher Verspätung, sind die Übergänge für die eine Fahrbahn eingebaut. Auch die neuen Geländer sind auf der Nord-West-Seite montiert – deutlich höher als vorher, um den Vorschriften zu genügen. Die Schutzplanken folgen noch. Doch dann wird eingepackt und alles winterfest gemacht.

Die Baufirma plant, die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt am 4. März wieder aufzunehmen – die Brücke wird dann wieder nur einspurig befahrbar sein. Das soll bis zum 14. Juni dauern – vorausgesetzt, die Fahrbahnübergänge sind dann auch lieferbar. Da sich der komplette Zeitplan verschiebt, wird die einspurige Verkehrsführung laut LBV auch im Jahr 2020 erforderlich sein. Dann soll der Korrosionsschutz erneuert werden.

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