Ende 2020 wird gewechselt

Ascheberg verhandelt mit dem Amt

Foto: Mitte November 2018 stimmte Ascheberg dafür, die Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Plön zu kündigen. Bürgermeister Thomas Menzel (links) diskutierte nach der Sitzung der Gemeindevertretung mit Plöns Verwaltungschef Lars Winter. 

Mitte November 2018 stimmte Ascheberg dafür, die Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Plön zu kündigen. Bürgermeister Thomas Menzel (links) diskutierte nach der Sitzung der Gemeindevertretung mit Plöns Verwaltungschef Lars Winter.

Ascheberg. Eines ist schon klar: Der Wechsel wird zum Jahreswechsel 2020/2021 stattfinden. Auch wenn es Stimmen in Plön gibt, die eine frühere Trennung gutheißen. Das machte Aschebergs Bürgermeister Thomas Menzel deutlich.

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Der Preis wird sich nicht groß verändern

Eine Meldung machte die Runde, nach der Ascheberg eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Quickborn eingehen wolle, die bereits Verträge mit drei Gemeinden hat. „Wir führen Verhandlungen aber nur mit dem Amt Großer Plöner See“, stellte Menzel klar. Bei allen schwerwiegenden Themen sei man sich einig. Das Amt würde sich die Dienstleistungen mit rund 400000 Euro bezahlen lassen. „Das ist fast identisch mit dem Preis, den wir Plön zahlen“, so Menzel.

Frage des Bürgerbüros wird noch diskutiert

Was noch geklärt werden muss, ist die Frage des Bürgerbüros, das sich die Gemeinde sehnlichst wünscht, damit die Ascheberger nicht wegen jeder Ausweisverlängerung nach Plön in die Heinrich-Rieper-Straße fahren müssen. Im November hatte Amtsvorsteher Gerold Fahrenkrog erklärt, eine Außenstelle sei aus Platzgründen notwendig, denn im Amt Großer Plöner See werde es eng. Inzwischen, so Menzel, ist die Idee auf dem Tisch, eine Außenstelle nur tage- oder stundenweise in Ascheberg zu öffnen. „Unsere Idealvorstellung war aber, in Ascheberg dauerhaft zwei Arbeitsplätze zu installieren“, sagte der Bürgermeister. Darüber muss noch gesprochen werden. Um zu eruieren, wie andere Verwaltungsgemeinschaften das Thema Außenstellen angehen, hörte sich Menzel um. Dazu hatte ihn der Geschäftsausschuss legitimiert. Und so kam es zum Telefonat mit Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl.

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Bis Ende des Jahres soll der Vertrag stehen

Die Verhandlungen mit dem Amt Großer Plöner See gehen nach der Sommerpause weiter. Bisher habe es zwei Sitzungen gegeben. „Ich möchte Ende des Jahres mit dem Vertragswerk durch sein“, erklärte Menzel. Damit Gemeinde und Amt sich darauf konzentrieren können, wie der Umzug zu organisieren ist. Was sich nicht ändern wird, ist, dass Ascheberger in Plön heiraten. Der Vertrag mit dem Standesamt Plön habe Bestand.

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