B 76 Höhe Schwentinental

Autofahrer bedrängt zivilen Streifenwagen

In dem bedrängten Fahrzeug auf der B 76 saßen zwei Beamte der Polizei. Sie beschlagnahmten den Führerschein des 30-jährigen Dränglers.

In dem bedrängten Fahrzeug auf der B 76 saßen zwei Beamte der Polizei. Sie beschlagnahmten den Führerschein des 30-jährigen Dränglers.

Schwentinental. Zu schnell gefahren, gedrängelt, rechts überholt, zu wenig Abstand gehalten, genötigt, andere gefährdet – einem 30-jährigen Autofahrer wird eine Menge vorgeworfen. Auch ein Ermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Autorennens kommt auf ihn zu. Es war ein ziviles Fahrzeug der Polizei, das der Mann bedrängt hatte.

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Donnerstagnachmittag auf der B 76 in Höhe Schwentinental fiel gegen 17 Uhr zwei Beamten der weiße Audi SUV auf. Sie waren auf dem Rückweg von einem Lehrgang aus der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung nach Kiel. Zwischen der Abfahrt Mergenthaler Straße und der Kieler Stadtgrenze fuhr der Wagen hinter ihnen, auf der linken Spur. Der Verkehr war dicht, die Polizisten überholten gerade – mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit – einige langsamere Wagen auf der rechten Spur.

Er fuhr so dicht auf, dass das Kennzeichen im Rückspiegel nicht mehr zu erkennen war

Das weiße Fahrzeug fuhr zunächst so dicht auf, dass das Ablesen des Kennzeichens im Rückspiegel nicht mehr möglich war, berichtet die Polizei. Der Fahrer betätigte die Lichthupe. Nachdem der Zivilwagen ein weiteres Fahrzeug auf der rechten Spur passiert hatte, scherte der SUV ohne zu blinken auf die rechte Fahrspur aus und beschleunigte stark. Auf der rechten Spur missachtete er erneut den Mindestabstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug. „Der Fahrer lenkte den Audi, erneut ohne zu blinken, zurück auf die linke Fahrspur. Die Beamten konnten einen Zusammenstoß lediglich durch starkes Bremsen verhindern“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

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Die Beamten entschieden sich zu einer Kontrolle des Audi-Fahrers. Sie schalteten Blaulicht und Martinshorn ein und gaben Anhaltezeichen. Die geschätzte Geschwindigkeit betrug zu diesem Zeitpunkt 170 Stundenkilometer – erlaubt sind in diesem Bereich nur 70. Auf dem Parkplatz eines Discounters in der Preetzer Straße fand dann die Kontrolle statt. Eine Streifenwagenbesatzung des 4. Polizeireviers erschien zur Unterstützung.

Der 30-jährige Mann zeigte sich uneinsichtig, berichtet die Polizei. Nach Rücksprache mit der Kieler Staatsanwaltschaft ordnete der Bereitschaftsstaatsanwalt die Beschlagnahme des Führerscheines des Mannes an. Auf den Mann kommt nicht nur ein Ermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie einer Nötigung zu. Die Beamten leiteten auch Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts der überhöhten Geschwindigkeit, Unterschreiten des Mindestabstandes sowie des unzulässigen Überholens ein.

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