Laboe

Baubeginn für Skaterbahn

Foto: Die Erdarbeiten für die Skateranlage im Rosengarten am Laboer Hafen haben begonnen. Noch in den Sommerferien werden die ersten Skater über die Bahn rollen können.

Die Erdarbeiten für die Skateranlage im Rosengarten am Laboer Hafen haben begonnen. Noch in den Sommerferien werden die ersten Skater über die Bahn rollen können.

Laboe. Endlich ist es soweit: Die Bagger leisten ganze Arbeit. Direkt am Hafen im Rosengarten hält ein Bauzaun allzu neugierige Gäste fern. Etwa zwei Wochen sollen die Erdarbeiten andauern. Dann wird die von der Gemeindevertretung beauftragte Spezialfirma das Skateboat aufbauen. Die Anlage ist so konzipiert, dass sie auch jungen und teilweise ungeübten Skatern und Rollerfahrern einen Fahrspaß bietet. Noch in den Sommerferien, so kündigte Bürgermeister Marc Wenzel an, sollen die ersten Skater rollen können. "Ich hatte mir gewünscht, die Anlage möge bis zu meinem letzten Arbeitstag als ehrenamtlicher Bürgermeister fertig werden, aber dieser Wunsch hat sich leider nicht erfüllt. Dennoch bin ich froh, dass wir jetzt soweit sind bauen", so Wenzel. Er wird, wie berichtet, am 1. Juni von seinem hauptamtlichen Nachfolger Heiko Voß im Amt abgelöst.

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Skater in Laboe sind begeistert

Die Skater selbst und Mitglieder des vor gut zwei Jahren gegründeten Vereins Skate Laboe sind „total begeistert, dass es jetzt tatsächlich losgeht“, sagte Carsten Steffen auf Nachfrage. Er selbst war bereits bei der Baubegehung vor Ort. „Schön, dass es jetzt alles so schnell und unbürokratisch geht. Das ist ein großes Verdienst von Marc Wenzel, Michael Meggle und Heiko Voß, die das Skater-Projekt sehr unterstützt haben“, sagte Steffen.

Ein langer Weg bis zur Zielgeraden

Bis der aktuelle Stand erreicht werden konnte, war es ein langer Weg. Schon unter den drei vorherigen Bürgermeistern war die Skateanlage kontrovers diskutiert worden. Doch dann waren Kinder und Jugendliche zu Wort gekommen, als es um die technische Ausstattung der Geräte ging, die Aktivregion Ostseeküste hatte das Projekt gefördert, und einmütig hatten sich die Ortspolitiker für den Neubau einer Anlage an alter Stelle ausgesprochen. Dann gab es im vergangenen Jahr eine Initiative, die einen Bürgerentscheid gegen den Standort angestrengt – und am 17. März (parallel zur der Bürgermeisterwahl) deutlich verloren hatte.

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Zwar läuft parallel noch immer die Klage einer Eigentümergemeinschaft am Rosengarten gegen die Anlage. Doch auch da sieht Bürgermeister Wenzel gute Aussichten auf einen guten Ausgang für die Skater: "Wir führen derzeit Gespräche und das ist sehr positiv."

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