Nando Kallweit stellt aus

Donna und Amici auf Gut Panker

Galerist Sebastian Schmidt und der Künstler Nando Kallweit setzen eine Skulptur auf eine Säule aus Stahlblech. „Donna und Amici“ heißt das rötliche Duo aus Eichenholz.

Galerist Sebastian Schmidt und der Künstler Nando Kallweit setzen eine Skulptur auf eine Säule aus Stahlblech. „Donna und Amici“ heißt das rötliche Duo aus Eichenholz.

Panker. "Donna und Amici" nennt der Künstler die zwei Figuren, die sich gegenseitig von speziell gefertigten Stahlsockeln aus anschauen. Das Material glänzt derzeit noch, wird aber an der Oberfläche Rost entwickeln. Das mehrere Meter hohe Kunstwerk ist vor dem Stilhaus platziert und von Weitem zu sehen. "Durch anmutige Ästhetik und grazile Anziehungskraft prägen sich die Skuplturen", formuliert Kallweit. Sie sind aus Eichenholz gefertigt, neben Bronze das bevorzugte Material des Künstlers, der in Schwerin geboren wurde.

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Seit 2004 freischaffender Künstler

Kallweit ist handwerklich begabt, wie sein stark benutzter Werkzeugkoffer, seine Akku-Schrauber und anderes Gerät beweisen. Hier legt jemand mit Hand an. Das ist kein Zufall. Er hat in Lübeck ein Studium als Bauingenieur absolviert. Erst danach im Jahr 2004 machte er sich als freischaffender Künstler selbstständig. Und das mit Erfolg. Die Reihe der großen Städte, in denen seine Werke zu sehen waren, ist mit klingenden Namen gespickt: Tallinn, Potsdam, New York, Braunschweig, Kopenhagen oder London. Und jetzt eben in der Gemeinde Panker.

Kallweits Arbeiten sind auch im öffentlichen Raum zu sehen. In Schwerin, Wismar und Mölln stehen Skulpturen von ihm.

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Fünf Künstler bei der Ausstellung "Reflexionen"

„Donna und Amici“, die sich nachdenklich anschauen, passen zum Thema der Sommerausstellung im Stilhaus. „Reflexionen“ nennen die Galeristen Christine und Sebastian Schmidt die Schau, auf der neben Kallweit vier weitere Künstler vertreten sind. Dazu gehört Hans-Werner Seyboth, der eine besondere Zeichentechnik selbst entwickelt hat. Mit Farb- und Pastellstiften schafft er Bilder, die fast wie eine Fotografie erscheinen. Mit vergleichbarer Eigenart begeistert die Malerei der Künstlerin Ed Witt, deren intensive Kompositionen aus reinsten Farbpigmenten florale Motive entstehen lässt.

Mit der Verschiebung von natürlicher Sinneswahrnehmung arbeitet der Fotograf Mario Reinstadtler. Er zeigt digital zeitversetzte Duografien.

Aus Polen stammt Mauga Houba-Hausherr. Die Malerin hat sich starken Farben verschrieben, mit denen sie einen konturreichen Expressionismus umsetzt.

Die Ausstellung „Reflexionen“ ist noch bis zum 6. Oktober in der Galerie Stilhaus auf Gut Panker zu sehen. Die Galerie ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet, sonntags von 12 bis 18 Uhr.

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