Jugendtheater Preetz

Filmhelden kommen auf die Bühne

Foto: Wilde Kämpfe wie bei Game of Thrones gibt es im neuen Stück des Jugendtheaters Preetz. Dafür wurde extra eine Choreografie eingeübt.

Wilde Kämpfe wie bei Game of Thrones gibt es im neuen Stück des Jugendtheaters Preetz. Dafür wurde extra eine Choreografie eingeübt.

Preetz. Was ist die einzig wahre und wirkliche Geschichte? Das ist die Kernfrage des Stücks, das die jungen Schauspieler zwischen elf und 16 Jahren selbst entwickelt und geschrieben haben. Geht es in einer solchen Geschichte darum, große Kämpfe zu sehen, Charaktere zu begleiten, Rätsel zu lösen, „extrem Bumm“ zu machen oder gar einfach etwas zu lernen? Die Forscher machen sich auf die Suche und spielen einzelne Szenen an.

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Jugendliche schreiben eigenes Stück

„Es ist eine Geschichte, die einmalig ist, weil sie von den Jugendlichen erfunden, gelebt und dargestellt wird“, erklärt Claudia Siemsen, die zusammen mit Tina Buttler die Regieassistenz übernommen hat. Regie führt der Schauspieler Matthias Jaschik.

Vor zwei Jahren hatte die Jugendbühne "Krawall in't All" gezeigt. Nachdem die jungen Schauspieler im vergangenen Jahr ein erfolgreiches Stück zum Thema Mobbing entwickelt und aufgeführt hatten, wollten sie wieder etwas eigenes kreieren. "Wir haben ein Thema gesucht, das mit ihrer Lebenswelt zu tun hat", so Claudia Siemsen. Daraus habe sich dann ein Plot zum Konsumverhalten entwickelt – denn sie stellten fest, dass sie sich immer wieder gegenseitig fragen: Hast du diesen Film oder jene Serie gesehen?

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Szenen aus Games of Thrones und Sherlock Holmes

Matthias Jaschik hatte die Idee, das alles zusammenzupacken, und eine Vorgeschichte entwickelt. Da sitzen die Forscher in ihrem sterilen Labor und arbeiten an Experimenten, die die Welt nicht braucht. Der Boss (Claudia Siemsen) kritisiert, dass zu wenig Geld hereinkommt, und erteilt ihnen den Auftrag, die einzig wahre Geschichte zu schreiben. Die Forscher überlegen, was sie so kennen – und so kommen Szenen und Helden aus Game of Thrones, Harry Potter oder Herr der Ringe ins Spiel.

Neue Form des Plattdeutsch-Theaters

Das Besondere daran ist, dass das alles auf Plattdeutsch gespielt wird. Claudia Siemsen hat das Stück übersetzt und ist ganz begeistert: „Das bricht mit sämtlichen plattdeutschen Theaterstücken, die ich bisher kenne.“Am Ende stellen die Forscher fest, dass es die einzig wahre Geschichte nicht gibt. Nur die Geschichte, die man gut erzählt, ist die perfekte Geschichte.

Und wer die erleben möchte, hat dazu zwei Gelegenheiten. „Acht för de perfekte Geschicht“ feiert am Dienstag, 18. Juni, Premiere, eine weitere Aufführung folgt am Donnerstag, 20. Juni, jeweils ab 19.30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle. Karten gibt es an der Abendkasse.

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