Laboe

Kunsthandwerk mit Hafenflair

Foto: Der Kunsthandwerkermarkt in Laboe hatte Ausstellern wie Gästen eine Menge zu bieten. Der Clou für viele Besucher wie diese Frauengruppe aus Bordesholm: die Mischung aus Kultur und maritimem Flair.

Der Kunsthandwerkermarkt in Laboe hatte Ausstellern wie Gästen eine Menge zu bieten. Der Clou für viele Besucher wie diese Frauengruppe aus Bordesholm: die Mischung aus Kultur und maritimem Flair.

Laboe. Ingrid Berkau lädt mit ihrem Künstler-Team seit vier Jahren die Gäste zu einem Bummel quer durch die Genres des Kunsthandwerks ein. Die Bandbreite reichte von darstellender Kunst über Gebrauchskunst bis hin zu kulinarischem Handwerk.

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Die Bilder leuchten von innen heraus

Einige, wie Kristin Robers aus Hamburg, waren zum ersten Mal in den Laboer Hafen gekommen, um ihr Kunsthandwerk zu zeigen. Sie hatte zum größten Teil großformatige Bilder im Gepäck und kombinierte die Glasbrennkunst mit Acrylmalerei. „Mein Ziel ist es, das Licht einzufangen, die Bilder von innen heraus leuchten zu lassen“, erläuterte die Künstlerin Besuchern wie Barbara und Harald Ganz. Sie nutzten ihren Laboe-Kurzurlaub für einen Ausflug in die Kunstszene und ließen sich vor der Kulisse der Kieler Förde inspirieren.

Eine Frauengruppe aus Bordesholm zeigte sich von dieser Mischung aus Kunstgenuss und Hafenstimmung begeistert. Die liebevoll gestalteten Kinderhocker, handgemachten Kamine und Fackeln für die Terrasse fielen ihnen schnell ins Auge.

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Auch Waltraud von Kolken aus Dortmund war dem besonderen Ambiente erlegen. „Das kenne ich von uns so nicht. Bei uns sind solche Märkte meist reine Fressmärkte“, sagte die Kurzurlauberin. Sie zeigte sich angetan vom Kieselschmuck aus der Hand von Christiane Kötting.

Es gab auch reichlich „Wiederholungstäter“ wie Duncan Olney, der mit seinem schier unerschöpflichen Bürsten- und Besensortiment begeisterte. So waren Dörte und Peter Schamke aus Hamburg Stammkunden und erstanden einen besonderen Handfeger. „Die halten wenigstens und nehmen den Staub restlos weg. Wir haben schon einen Besen und wollten nun unbedingt bei dieser Qualität bleiben“, verraten die beiden erklärten Laboe-Fans.

Das Geheimnis guter Bürsten und Besen

Das Geheimnis der guten und vor allem langlebigen Bürsten und Besen aller Art offenbarte der Händler den Gästen gern, die schnell erkannten: Für jeden Zweck gibt es die richtige Bürste, auf die richtige Borste kommt es an. So zeigte Duncan Olney den Unterschied zwischen dem seidig weichen Ziegenhaar („das beste Mittel gegen Staub"), der härtesten Borste (vom Kalkuttaschwein) für die Gemüsebürste bis hin zu Straußenfedern für den Puschel, den Wiener Besen (Mischung aus Ziegenhaar und gespleißtem Rosshaar) als „wertvollstes Stück“ gegen den Schmutz im Haus.

Viele Kunden waren sich einig: „Fast zu schade zum Saubermachen.“ Die Mischung wurde abgerundet mit vielen kulinarischen Angeboten, die vom Fischbrötchen bis zum Flammkuchen reichten. Die Gäste ließen die besondere Stimmung auf Sitzstufen, Gestühl oder Sitzbänken auf sich wirken, und viele freuen sich auf den nächsten Kunsthandwerkermarkt, den Ingrid Berkau im Juli und September wieder anbietet.

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