Haushalt verabschiedet

Lehmkuhlen kann aus dem Vollen schöpfen

Foto: Über Geldsorgen kann sich die Gemeinde Lehmkuhlen nicht beklagen: Die Rücklage steigt auf über eine halbe Million, der Schuldenstand beträgt Null.

Über Geldsorgen kann sich die Gemeinde Lehmkuhlen nicht beklagen: Die Rücklage steigt auf über eine halbe Million, der Schuldenstand beträgt Null.

Lehmkuhlen. Schon als Kerstin Gleser die Zahlen für den Nachtragshaushalt vortrug, blickte sie lächelnd auf und sagte: „So was Erfreuliches habe ich schon lange nicht mehr vorgelesen.“ Nicht nur die Strategieausschussvorsitzende war angesichts der sprudelnden Summen glücklich.

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Plus bei der Gewerbesteuer

Allein bei der Gewerbesteuer flossen in diesem Jahr 30.900 Euro mehr als vorgesehen, bei der Einkommensteuer wurde ein Plus von 11.200 Euro verzeichnet. Der freie Finanzspielraum lag damit bei 164.400 Euro. 41.000 Euro – 12.200 mehr als geplant – gehen in die Rücklage, die damit zum Jahresende auf voraussichtlich 508.800 Euro anwachsen wird.

Knappe halbe Million für die Kinder

Ebenso einstimmig wurde auch der Haushalt 2019 genehmigt. Obwohl die Gemeinde eine knappe halbe Million Euro für die Betreuung von Kindergarten- und Schulkindern zahlt, sehen die Zahlen gut aus. „Wir sind schuldenfrei“, betonte Gleser. Für die Feuerwehr werden insgesamt 56.800 Euro ausgegeben. Die Summe für die Wegeunterhaltung wird von 30.000 auf 45.000 Euro und für den Winterdienst von 13.000 auf 20.000 Euro erhöht. Weitere 10.000 Euro sind zusätzlich für die Gehwegerneuerung im Rahmen des Glasfaserausbaus vorgesehen.

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Ärger über Verzögerungen beim Amt

18.000 Euro wurden für die Erneuerung des Zauns um die Kläranlage in Lepahn eingestellt. Die Gemeindevertreter äußerten deutlich ihren Unmut über die Verzögerungen in der Amtsverwaltung. Diese sollte zu dem seit Juli vorliegenden Kostenvoranschlag noch zwei weitere Angebote einholen, habe das bisher aber nicht getan, kritisierte Projektausschussvorsitzender Jens Kohnke. Nun wurde einstimmig beschlossen, wegen Gefahr im Verzug die erste Firma mit den Arbeiten zu beauftragen. Für die rund 510 Meter Zaun sollen 13.225 Euro gezahlt werden, also deutlich weniger als im Haushaltsansatz vorgesehen.

24.400 Euro können wieder aufs Sparpolster gepackt werden, das damit zum 31. Dezember 2019 auf 533.200 Euro steigen soll.

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