Hohwacht/Behrensdorf

Sandbank im Hafen Lippe wird beseitigt

Foto: Die Fahrrinne im Hafen Lippe, der genau auf der Grenze zwischen Behrensdorf und Hohwacht liegt, muss ausgebaggert werden, damit die größeren Schiffe noch den Hafen verlassen können.

Die Fahrrinne im Hafen Lippe, der genau auf der Grenze zwischen Behrensdorf und Hohwacht liegt, muss ausgebaggert werden, damit die größeren Schiffe noch den Hafen verlassen können.

Hohwacht/Lippe. Der Hafen Lippe gehört Franz Graf von Waldersee und liegt auf der Grenze zwischen Hohwacht und Behrensdorf. Jährlich muss die Fahrrinne ausgebaggert werden, damit Boote mit mehr Tiefgang in den Hafen ein- und auslaufen können. Zwar liegen dort vor allem Sport- und Segelboote, aber auch Fischer und die „Woltera“, ein Boot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), nutzen den Hafen. Das DGzRS-Boot sitzt momentan wegen der Sandbank im Hafen fest. Bisher ließ Graf von Waldersee die Sandbank einmal im Jahr mit einem Bagger entfernen.

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Rettung für die Seenotrettung

In diesem Jahr hat Graf von Waldersee laut Innenministerium keine Genehmigungen beantragt: "Das Verfahren war bereits im Herbst letzten Jahres mit dem Betreiber des Hafens erörtert worden, alle erforderlichen Genehmigungen wurden in Aussicht gestellt", sagt Dirk Hundertmark, Sprecher des Innenministeriums. Der Betreiber des Hafens habe in der Folge keine Anträge gestellt und keine prüffähigen Antragsunterlagen eingereicht. Da die Landesregierung, hier vertreten durch das Innenministerium, aber ein großes Interesse an der Sicherheit auf See in der Hohwachter Bucht hat, beschlossen das Innenministerium und das Melund einzuschreiten, damit das Seenotrettungsboot der DGzRS wieder auslaufen kann.

Land will nur einmal ausbaggern

Ein dauerhafter Zustand ist das nicht: "Es ist nur eine einmalige Ausbaggerung geplant, die aktuell durch die Gefahrenabwehr begründet ist", sagt Hundertmark. Nach Seeaufgabengesetz liege die Seenotrettung grundsätzlich in der Zuständigkeit des Bundes. Die Landesregierung suche gemeinsam mit dem Bund und der DGzRS eine Lösung. Die Kosten für die erforderlichen Massenermittlungen, Probenahmen und Analysen trägt das Land, die Höhe kann derzeit noch nicht genau beziffert werden. Nach den Analyseergebnissen ist der auszubaggernde Sand geeignet für die Wiederherstellung beziehungsweise Auffüllung eines Badestrandes.

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Wie berichtet, kündigte der Betreiber an, den Hafen zu verkaufen. Laut von Waldersee haben ein halbes Dutzend Investoren Interesse an einem Kauf. Der Preis geht schätzungsweise in die Millionen. Weder das Land, noch die Gemeinden haben Interesse an einem Kauf.

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