Preetz

Schusterfest über zwei Tage kommt gut an

Foto: Der Kesselpauken- und Fanfarenzug des Reiterhofs Gläserkoppel lockte schon am Vormittag wieder viele Zuschauer an.

Der Kesselpauken- und Fanfarenzug des Reiterhofs Gläserkoppel lockte schon am Vormittag wieder viele Zuschauer an.

Preetz. Das Experiment mit der Ausweitung auf den Freitagabend sei besser als gedacht gewesen, erklärte Bürgermeister Björn Demmin. „Auch wenn ich mir noch ein bisschen mehr Resonanz erhofft hätte.“ Es habe viel Lob für das Musikprogramm mit dem Preetzer Blasorchester und den Linewalkers gegeben. Zuvor war ein Gottesdienst mit den Fahnenabordnungen der Vereine und Verbände in der Stadtkirche gefeiert worden, bevor sie zum Marktplatz zogen.

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Händler mit Umsatz zufrieden

Die Versorger seien jedenfalls mit dem Umsatz an ihren Ständen zufrieden gewesen, berichtete Demmin, der auch Vorsitzender des veranstaltenden Vereins Schusterstadt Preetz ist. „Ob wir das aber im nächsten Jahr wiederholen, weiß ich noch nicht“, gab er zu.

Am Sonnabendvormittag wurde das Schusterfest schon traditionell mit dem Einmarsch des Kesselpauken- und Fanfarenzugs des Reiterhofs Gläserkoppel auf dem Marktplatz und der Begrüßung des Bürgermeisters offiziell eröffnet. „Frisch ist das heute Morgen“, meinte Demmin, machte aber Hoffnung auf besseres Wetter. Und tatsächlich ließ sich kurz darauf die Sonne blicken. Einige meinten, der kalte Wind habe am Vorabend den einen oder anderen vom Besuch des Stadtfestes abgehalten.

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Appell für gewaltfreies Fest

Der Rassegeflügelzuchtverein ließ wieder seine Tauben aufsteigen. „Die Tauben sollen auch ein Friedenssymbol sein, Sie wissen ja, dass der Marktplatz ein bisschen in die Schlagzeilen geraten ist“, sagte Demmin zu den Zuhörern. Schon am Vorabend hatten Pastor Christoph Pfeifer und Streetworker Rüdiger Wiese auf der großen Bühne an die Besucher appelliert, ein fröhliches Fest ohne Gewalt zu feiern.

Der Bürgermeister freute sich, dass viele Beteiligte wieder ein gelungenes Programm auf die Beine gestellt hätten. Man habe einige Lokalmatadore wie das Duo Chris & Ingo oder die FSG-Bigband auf der großen Bühne. Für Spaß für die kleinen Besucher sorgte Patrick Wilkens aus Stein, der sie mit seinen Kinderliedern wie vom „Gorilla mit der Sonnenbrille“ zum Mitsingen, Klatschen und Tanzen animierte.

Cathrinplatz wurde zum riesigen Spielplatz

Die Mädchen und Jungen hatten auch die Qual der Wahl beim Kinderfest auf dem Cathrinplatz, der sich zu einer Art Abenteuer-Spielplatz mit Spielen, Schminken, Hüpfburg, Quiz, sportlichen Aktivitäten, Spritzwand der Feuerwehr, Erster-Hilfe-Puppe des DRK und Holzschuhlauf entwickelt hatte.

Die Schützen der Schellhorner Gilde hatten wieder ihren Stand mit dem Lasergewehr aufgebaut, an dem die Kinder und Jugendlichen auf kleine Scheiben zielten. Beim Lasergewehr gebe es keine Altersbeschränkung, berichtete Tine Peters. Sportlich werde mit dem Luftgewehr geschossen, da könnte man ab zwölf Jahren – mit einer Ausnahmegenehmigung auch schon ab zehn Jahren – anfangen.

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Mit dem THW hoch in die Luft

Umlagert war der Stand des Technischen Hilfswerks, an dem die jungen Besucher nicht nur einen Tennisball durch ein Labyrinth schicken konnten. Ein Höhepunkt war im wahrsten Sinne des Wortes auch die Plattform des neuen Teleskopladers, auf der sie gut gesichert abheben und aus luftiger Höhe einen Blick auf das Treiben werfen konnten.

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