Straßensanierung

Stolper kommen um Beitrag nicht herum

Foto: Auch für die Sanierung des maroden Wiesenwegs werden die Anwohner zur Kasse gebeten.

Auch für die Sanierung des maroden Wiesenwegs werden die Anwohner zur Kasse gebeten.

Stolpe. Für die Bezahlung bietet die Gemeinde den Anrainern auch Verträge an, mit denen die jeweiligen Forderungen auf Basis von geschätzten Baukosten abgestottert werden können. Bürgermeister Holger Bajorat machte gleich zu Beginn der Sitzung vor rund 30 Zuhörern am Mittwoch klar, dass die Gemeinde auf die Anwendung der Straßenausbaubeitragssatzung nicht verzichten kann. Wie teuer die Sanierung wird, soll ein Ingenieurbüro ermitteln. Das gesamte Verfahren werde aber transparent und bürgerfreundlich laufen, versprach der Gemeindechef. Die von der Gemeinde beauftragte Beraterfirma Gekom stellte in der Sitzung die Wege vor, wie die Baukosten minimiert und welche Anteile von den Grundstückseigentümern zu zahlen sind.

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Kanalsanierung wird nicht auf Anlieger umgelegt

So soll die Sanierung der als Haupterschließungsstraßen klassifizierten, rund zwei Kilometer langen Verbindungen zusammen mit der Erneuerung der Schmutz- und Regenwasserkanalisation zu einem Verfahren gebündelt werden. Die Sanierung der Kanäle wird nicht auf die Anlieger umgelegt, erläuterte Gekom-Vertreter Reimer Steenblock. Die Grundstückseigner können die für sie berechneten Kosten nach Ende des Bauprojekts sofort bezahlen oder über einen sogenannten Verrentungsvertrag langfristig abtragen. Für Rentner mit geringem Einkommen gibt es die Möglichkeit, den Anteil als Schuld im Grundbuch einzutragen.

Baubeginn frühestens 2020

Der Start der Bauarbeiten wird aber noch eine Weile dauern. Frühestens 2020 können die Baumaschinen anrücken. Otto Meyer forderte, die Gemeinde sollte doch das in zwei Jahren geplante Finanzausgleichsgesetz abwarten. Der Bürgermeister widersprach, das Land könne für die insgesamt 1100 Gemeinden gar nicht genug Geld bereit stellen.

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