Energie-Olympiade

Zweiter Platz für Solarthermie-Projekt

Foto: So soll die Solarthermieanlage mit Erdgas- und Holzhackschnitzelheizung auf Hof Hörnsee (Gemeinde Pohnsdorf) an der L 49 aussehen, die zukünftig die nördlichen Stadtteile von Preetz mit Nahwärme versorgen soll.

So soll die Solarthermieanlage mit Erdgas- und Holzhackschnitzelheizung auf Hof Hörnsee (Gemeinde Pohnsdorf) an der L 49 aussehen, die zukünftig die nördlichen Stadtteile von Preetz mit Nahwärme versorgen soll.

Preetz. "Das ist ein voller Erfolg, den wir geschafft haben", freute sich Hans Eimannsberger als Initiator und Geschäftsführer der extra für das Projekt gegründeten Preetzer Bürger-Energie-Genossenschaft. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert, insgesamt wurden 91000 Euro an die Sieger ausgeschüttet.

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Die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz (EKSH) lädt alle zwei Jahre zu dem Wettbewerb ein, bei dem vorbildliche kommunale Energieprojekte ausgezeichnet werden. Neben Preetz haben die Städte Elmshorn, Meldorf, Neustadt in Holstein und Norderstedt sowie das Amt Hüttener Berge und die Gemeinde Henstedt-Ulzburg gewonnen. Erfolgreich war auch die Kiel-Region.

Über 100.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart

Die Preise wurden von EKSH-Geschäftsführer Stefan Sievers übergeben. „170 Kommunen haben seit 2007 bei unserem Wettbewerb mitgemacht und mit 450 großen und kleinen Energieprojekten ganz nebenbei CO2-Einsparungen von über 100000 Tonnen erzielt“, sagte er.

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„Die Energie-Olympiade ist ein sehr gutes Instrument, um vorbildliche Energieprojekte in den Kommunen anzustoßen“, erklärte Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht. Er wies auf eine neue Förderrichtlinie für nachhaltige Wärmeversorgungssysteme hin, für die insgesamt fünf Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung stünden. Damit würde Kommunen, Verbänden und Investoren ein starkes Instrument für Klimaschutz an die Hand gegeben.

Landesweite Aufmerksamkeit für Solarthermie-Projekt

Beim Preetzer Projekt soll eine Kombination aus Solarthermie, Holzhackschnitzelheizung und Erdgaskessel die Häuser auf der Glinds- und Wunderschen Koppel mit Wärme versorgen. "Es ist ein super Gefühl, dass wir auf diese Weise landesweit Aufmerksamkeit für unser Projekt erhalten haben", so Eimannsberger, der für sein Engagement bereits mit dem Bürgerpreis der Stadt Preetz ausgezeichnet wurde.

Schon jetzt wird eine Erweiterung des Netzes ins Auge gefasst - denn auch die Klinik Preetz zeigt starkes Interesse, mit regenerativen Energien zu heizen. Dafür muss eine Leitung unter den Bahnschienen verlegt werden. Doch das sorgte für Verzweiflung beim PreBEG-Vorstand: Zunächst fühlte sich bei der Deutschen Bahn niemand verantwortlich, dann ging auch noch der Antrag verloren.

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