Schiefkoppel Süd

140 Baugrundstücke heiß begehrt

Foto: Ab 2021 kann auf dem rechteckigen Feld gebaut werden: Mit rund sieben Hektar ist Schiefkoppel Süd das letzte große Baugebiet in Eckernförde.

Ab 2021 kann auf dem rechteckigen Feld gebaut werden: Mit rund sieben Hektar ist Schiefkoppel Süd das letzte große Baugebiet in Eckernförde.

Eckernförde. „Die Zahl steigt wöchentlich“, bestätigte Projektleiterin Bettina Hansen von der Landgesellschaft Schleswig-Holstein mit Sitz in Kiel. „Wir führen eine Interessentenliste, damit alle gleichzeitig informiert werden können, wenn es an die Vergabe geht“, sagte Hansen.

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Eckernförde sei ein beliebtes Gebiet, weil es kaum noch Bauflächen gebe. Unter den Interessenten seien sowohl junge als auch ältere Menschen, Einheimische und Auswärtige. Alle warten gespannt auf Neuigkeiten. Ob Familien mit Kindern bevorzugt werden, ist derzeit noch offen.

Erschließung in Schiefkoppel Süd im Jahr 2020

Ein Jahr und neun Monate nach der Aufstellung soll die Ratsversammlung den Bebauungsplan für das rund sieben Hektar große Areal im Südwesten der Stadt nun billigen. Bettina Hansen rechnet damit, dass der Plan nach den Sommerferien rechtskräftig wird.

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Wenn weitere Genehmigungen erfolgt sind, etwa zur Straßenführung, könne die Ausschreibung der Erschließungsarbeiten im Herbst beginnen. Läuft alles glatt, können Anfang 2020 die Bagger anrollen, um Kanäle und Straßen zu bauen. Auch die Straßenbeleuchtung wird installiert.

Interaktive Karte: Schiefkoppel II in Eckernförde

Quadratmeterpreis steht im Frühjahr fest

Für die Erschließung ist wegen der Größe des Gebiets ein Jahr veranschlagt. Ob zunächst nur Baustraßen angelegt werden oder direkt asphaltiert wird, sei noch nicht entschieden, so Hansen.

Auch die Zahl der Wohneinheiten stehe noch nicht fest. „Allein 90 Grundstücke sind für Einfamilien- oder Doppelhäuser vorgesehen.“ Die endgültige Zahl der Einheiten im Geschosswohnungsbau ist ebenfalls noch unklar.

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Der Quadratmeterpreis für die Grundstücke stehe vermutlich im Frühjahr fest. „Der Preis hängt von den Erschließungskosten ab“, so Hansen. Dazu müssten die Arbeiten erst einmal ausgeschrieben sein.

Fuß- und Radweg zum Diestelkamp vorgesehen

Zwischen Schiefkoppel Süd – wegen des gleichnamigen Gebiets nebenan auch Schiefkoppel II genannt – und dem Domsland im Süden bleibt der Grüngürtel erhalten.

Dennoch ist eine Straßenverbindung vorgesehen, allerdings nur für den Bus. Für Autos ist die Zufahrt über den Kreisverkehr vom Windebyer Weg aus möglich.

Erfolg hatten 44 Bürger, die im vergangenen Oktober eine Unterschriftenliste eingereicht hatten. Sie forderten einen beleuchteten öffentlichen Weg zum Diestelkamp, damit die Grundschüler die Sprottenschule erreichen können. Derzeit gibt es dort nur einen Trampelpfad. „Ein Fuß- und Radweg zum Diestelkamp ist vorgesehen“, bestätigte Bettina Hansen.

Die Stadt Eckernförde überraschte die Eigentümerin des Geländes mit einem Familienbonus.

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