Gettorf

Aktive Europa-Wähler im Dänischen Wohld

Foto: Im Amt Dänischenhagen, das nur vier Gemeinden hat, war die Wahlbeteiligung mit 72,3 Prozent kreisweit am höchsten. Besonders viele Bürger wählten per Brief.

Im Amt Dänischenhagen, das nur vier Gemeinden hat, war die Wahlbeteiligung mit 72,3 Prozent kreisweit am höchsten. Besonders viele Bürger wählten per Brief.

Gettorf. Das vom Kreis Rendsburg-Eckernförde veröffentlichte amtliche Endergebnis aus den einzelnen Gemeinden spiegelt diese hohe Beteiligung allerdings nicht wider. Der Grund: Die Briefwahlbezirke decken sich nicht mit den Wahlbezirken für den Urnengang.

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"Die Briefwahldaten werden nicht mehr für jede Amtsgemeinde Gemeinde aufgeschlüsselt", erläutert eine Sprecherin des Kreises. Zu den Wahlurnen gingen demnach 3995 Menschen im Amt Dänischenhagen. 1206 hatten ihr Votum schon vor dem Wahltag bei der Briefwahl abgegeben.

In beiden Ämtern und in Altenholz hoher Anteil von Briefwählern

In der amtsfreien Gemeinde Altenholz beteiligten sich mit 69,2 Prozent der 8005 Wahlberechtigten ebenfalls überdurchschnittlich viele Bürger an der Europawahl. 3958 Frauen und Männer steckten ihre Stimmzettel am Wahltag im Wahllokal in die Urnen. 1578 hatten sich für die Briefwahl entschieden.

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Im Amt Dänischer Wohld mit Verwaltung in Gettorf, dem außer Gettorf, Osdorf, Tüttendorf, Felm, Neuwittenbek, Schinkel, Lindau, Neudorf-Bornstein angehören, wählten ebenfalls besonders viele Bürger. 67,5 Prozent betrug die Wahlbeteiligung amtsweit. Wahlberechtigt waren 13587 Bürger. 7253 stimmten am Sonntag im Wahllokal ab. 1919 wählte per Brief.

Bündnis für Demokratie in Gettorf mobiliserte Wähler

In Gettorf hatten sich die vier Parteien der Gemeindevertretung – CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP – kurz vor der Wahl zum Bündnis für Demokratie zusammengeschlossen. Ziel war nicht nur der gemeinsam Appell an alle Wähler, sich an der Europawahl zu beteiligen und sich für eine starke Europäische Union einzusetzen.

Das Bündnis soll Bestand haben und will Bürger zu mehr Beteiligung an der Politik auf lokaler Ebene bewegen sowie den demokratischen Grundkonsens stärken. Die Aktion könnte Einfluss auf die Wahlbeteiligung gehabt haben.

Bei Briefwählern im Dänischen Wohld lag die CDU vor den Grünen

In beiden Ämtern liegen nach dem Wahlsonntag die Grünen vorn, wenn im Amt Dänischer Wohld auch nur knapp. Sie holten 29,7 Prozent der Stimmen. Die CDU folgt mit 29,4 Prozent. Im Amt Dänischenhagen fielen 31,7 Prozent auf die Grünen und 29,1 Prozent auf die CDU. Ähnlich in Altenholz: 30,6 Grüne, 28,4 CDU. Auffällig ist, dass bei Briefwählern jeweils die CDU die Nase vorn hatte.

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Im benachbarten Amt Schlei-Ostsee liegt insgesamt die CDU auf Platz eins (29,3 Prozent), gefolgt von den Grünen (28,1 Prozent). In der kleinen Gemeinde Altenhof, die an Noer im Amt Dänischenhagen grenzt, erhielten die Grünen jedoch 45,5 Prozent der Stimmen, die CDU nur 21,1 Prozent. In Noer fielen auf die CDU 34,5 und auf die Grünen 20,4 Prozent – nur 0,5 Prozent mehr als die SPD.

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