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Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde

Aufruf zu Spendenaktion für Ukraine-Flüchtlinge in Polen

Sie benötigen Hilfe: Flüchtlinge, die die ukrainische Grenze passiert haben, warten vor einem Zelt auf polnischem Boden.

Sie benötigen Hilfe: Flüchtlinge, die die ukrainische Grenze passiert haben, warten vor einem Zelt auf polnischem Boden.

Eckernförde. Der Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde startet eine Spendenaktion zugunsten der Flüchtlinge aus der Ukraine. Da viele Menschen im benachbarten Polen unterkommen, soll mit den Spenden das dortige Engagement der evangelischen Kirche unterstützt werden.

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Mehr als eine Million Menschen sind bereits nach Polen geflohen. Weitere werden erwartet. Einige ziehen weiter, andere wollen bleiben. „Die Not ist groß, die Hilfsbereitschaft aber auch“, heißt es in einer Mitteilung des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde. Er bittet jetzt um Geld- und Sachspenden.

Pastor fährt Hilfsgüter nach Polen

Der in Polen geborene Pastor Witold Chwastek, Vertretungspastor im Kirchenkreis, pflegt enge Kontakte in sein Heimatland. Seine Schwester arbeitet dort als Diakonin, sein Bruder als Pastor. Von Chwastek kam die Idee, die Diözese Cieszyn (Teschen) in Schlesien zu unterstützen. Auch dort wird ein großer Teil der Flüchtlingshilfe in Kirchengemeinden geleistet.

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Durch den persönlichen Kontakt ist gewährleistet, dass die Spenden nach Polen auch ankommen, wo sie gebraucht werden. Nach Angaben des Kirchenkreises wird Chwastek die Hilfsgüter persönlich, gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen in der kommenden Woche nach Polen fahren. Der örtliche Regionalbischof Adrian Korczago hat dafür eine konkrete Bedarfsliste aufgestellt.

Bis Freitag Abgaben von Sachspenden

Benötigt werden vor allem Hygieneartikel wie Zahnbürsten und -cremes, Toilettenpapier, Windeln, Waschmittel, Handtücher, Seifen, Duschgel, Damenhygieneartikel und Einmalrasierer. Es fehlt aber auch an medizinischem Material, etwa Verbandsmittel, Pflaster, Schmerzmittel, Wundcreme, Mund-Nasen-Schutz und Einmalhandschuhe. Ebenso gebraucht: technische Hilfsmittel wie Powerbanks, Verteilersteckdosen, Taschenlampen, Batterien, Elektrorasierer und Haartrockner.

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Abgabe für Sachspenden: in Eckernförde am Freitag, 11. März, von 8 bis 15 Uhr im Pferdemarkt 20a bei Propst Sönke Funck. In Rendsburg: am Margarethenhof 41 beim Zentrum für Kirchliche Dienste täglich bis Freitag, 11. März, von 9 bis 13 Uhr, Donnerstag zusätzlich 17 bis 19 Uhr. Um den logistischen Aufwand zu verringern, sollten Hygieneartikel nur originalverpackt und mit einer Mindestabgabemenge von zehn Stück gespendet werden.

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Wer darüber hinaus medizinische oder technische Hilfsgüter spenden möchte, meldet sich vorab bei Pastor Chwastek, Tel. 0175/1905606. Geldspenden, um Dinge vor Ort einkaufen zu können, sind willkommen an das Zentrum für Kirchliche Dienste, IBAN DE89 5206 0410 0806 4041 20, Stichwort: „Ukraine-Hilfe“.

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