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Zwei Schwerverletzte

Auto überschlägt sich nach Unfall

Foto: Der weiße Hyundai i30 hat sich nach der Berührung der Fahrzeuge überschlagen und blieb auf dem Dach im Graben liegen, was die Rettung des schwerverletzten Fahrers erschwerte.

Der weiße Hyundai i30 hat sich nach der Berührung der Fahrzeuge überschlagen und blieb auf dem Dach im Graben liegen, was die Rettung des schwerverletzten Fahrers erschwerte.

Flintbek/Blumenthal. Auf der L318 vor der Abzweigung nach Blumenthal (Kreis Rendsburg-Eckernförde) sind am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr zwei Autos kollidiert. Dabei wurden zwei Menschen schwer verletzt.

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Ein Audi Q3 aus Richtung Flintbek und ein Hyundai i30 aus Richtung Bordesholm sind ineinander gefahren. Dabei hat sich der Hyundai überschlagen und blieb auf dem Dach im Graben liegen. Die Airbags beider Fahrzeuge lösten aus und sowohl der 63-jährige Fahrer des Hyundai als auch die 67-jährige Fahrerin des Audi waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Beide Fahrer waren eingeklemmt

Mit über 40 Einsatzkräften waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Molfsee, Rumohr, Schierensee und Flintbek im Einsatz, um die Schwerverletzten aus ihren Fahrzeugen zu retten. „Um an die Verletzten zu gelangen mussten wir die Fahrzeuge mit der Hydraulikschere öffnen“, sagte Thom Glas von der Freiwilligen Feuerwehr Molfsee. Dabei habe man sich Millimeter für Millimeter vorarbeiten müssen. Da das Auto auf dem Dach lag und mit der Fahrerseite in den Graben gerutscht war, sei es besonders schwierig gewesen den Fahrer, der hinter dem Lenkrad eingeklemmt war, aus dem Fahrzeug herauszubekommen.

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Unfallursache unklar, Zeugen gesucht

Nach knapp zwei Stunden war die Rettungsaktion beendet. Die beiden Schwerverletzten wurden in Krankenhäuser in Kiel und Neumünster gebracht. Die Straße musste weiterhin gesperrt bleiben, der Verkehr konnte aber über den Parkplatz umgeleitet werden. „Was die Ursache für den Unfall war, ist unklar“, sagte Polizeihauptkommissar Hauke Schmidt. Deshalb sei auch ein Unfallgutachter gerufen worden, um den Ablauf zu ermitteln. Die Polizei sucht Zeugen. Wer den Unfall beobachtet hat, wird gebeten sich in der Polizeistation Molfsee, Telefon 04347-3350, zu melden.

Eigentlich war eine Übung geplant

Für die Kameraden aus Molfsee kam der Autounfall an diesem Abend völlig überraschend. Eigentlich sollte in Molfsee ab 19.30 Uhr eine gemeinsame Übung mit dem Rettungsdienst ASB stattfinden „Als der ASB uns kurzfristig wegen der Bombenräumung in Kiel abgesagt hat, lief bei uns zeitgleich der Alarm für den Unfall auf“, sagte Glas, der die ursprüngliche Übung vorbereitet hatte. Auch bei der Übung hätten Personen aus Fahrzeugen gerettet werden sollen. sen

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