Open Air am Südstrand

Vanessa Mai und Ben Zucker begeistern beim Küstenschlager in Eckernförde

Ben Zucker gab Vollgas beim Küstenschlager am Eckernförder Südstrand.

Ben Zucker gab Vollgas beim Küstenschlager am Eckernförder Südstrand.

Eckernförde. „Ja, diese Nacht hält ewig, um uns rum das Meer“, stimmt Vanessa Mai zum Auftakt des Abends ihren Song „Venedig (Love Is in the Air)“ an – treffender könnte das Open-Air-Festival Küstenschlager nicht beginnen. Die rund 5000 Fans am Eckernförder Südstrand jubeln ihr zu.

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Auch ihr Outfit hat sie an den Veranstaltungsort angepasst: zur blauen, weiten Hose trägt sie ein blaues Bikini-Oberteil. „Ich freue mich so sehr, hier zu sein!“, ruft sie der Menge am Südstrand entgegen. Schließlich mussten sie und die Fans lange aufeinander warten: Ursprünglich sollte das Open-Air-Festival 2020 stattfinden.

Poppige und gefühlvolle Nummern wechseln sich ab. Mit dem schnellen Song „Ruf mich nicht mehr an“, den ihr Gitarrist mit einem Solo auf der E-Gitarre bereichert, geht es weiter. Mai spielt mit – auf der Luftgitarre. Die Fans vor der Bühne jubeln. Weiter hinten verfolgen andere die Show entspannt auf ihrer Picknickdecke, am Rand der Ostsee tanzen einige Disco Fox.

Küstenschlager in Eckernförde: Die ersten „Zugabe“-Rufe erntet der Background-Sänger

Nach kurzer Zeit darf ihr Background-Sänger Nico Gomez ins Rampenlicht: Mit seinem Song „Schlaflos“ wird es ruhig und romantisch an der Eckernförder Bucht. Das kommt an: Gomez erntet die ersten „Zugabe“-Rufe des Abends. „Okay, ich geh’ heim!“, witzelt der eigentliche Star des Konzerts, Vanessa Mai.

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Vanessa Mai auf der Bühne am Südstrand.

Vanessa Mai auf der Bühne am Südstrand.

Nach rund eineinhalb Stunden ist Schluss, eine Zugabe bekommt das Publikum: „Happy End“ – Mais Duett mit Rapper Sido – passt da zu gut. Der taucht allerdings nicht überraschend auf, seine Stimme ist nur vom Band zu hören.

Ben Zucker beim Küstenschlager: Ganz dicht dran an den Fans

Nach einer halben Stunde Verschnaufpause bekommt das Publikum ein Kontrastprogramm auf die Ohren: Auf Mais helle Stimme folgt jetzt Ben Zuckers unverkennbare Reibeisenstimme. Auch er startet mit einem Song, der besser nicht zum zwei Jahre ersehnten Abend passen könnte: „Wieder zurück“. Das Publikum ist vom ersten Ton an da. Zucker genießt es sichtlich, auf der Küstenschlager-Bühne zu stehen und in die Gesichter seiner Fans zu blicken.

Lange bleibt er nicht dort, weit entfernt vom Publikum: Nach dem gefühlvollen Song „Bist du der Mensch“ stürzt er sich in die Menge. Zu „Verschworen“ macht er jede Menge Selfies inmitten seiner Fans. So nah kommen diejenigen Zuschauer nicht ran, die auf ihren rund ein Dutzend Booten in der Eckernförder Bucht ankern, um von dort dem Open-Air-Festival zu lauschen. „Was ist mit euch dahinten auf den billigen Plätzen?“, hatte ihnen zuvor schon Vanessa Mai scherzhaft zugerufen.

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„Du bist alles für mich“ bietet endlich eine Gelegenheit für Publikumschor: „Ooh oh oh“ singen seine Fans mit – „Eckernförde, geht das noch ein bisschen lauter?“, entgegnet seine Band. Schließlich macht Zucker einen Ausflug in andere Gefilde, singt ein Medley aus Songs wie „Türlich, türlich“ von das Bo, „Emanuela“ von Fettes Brot und Deichkinds „Remmidemmi“. Einem Teil des gemischten Publikums gefällt das sicher.

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„Ihr habt es fast geschafft, nur noch drei einhalb Stunden“, witzelt er auf der Bühne. Die Antwort folgt mit lautem Jubel prompt: Zuckers Fans hätten sicher nichts dagegen, wenn er diesen Spruch in die Tat umgesetzt hätte.

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