Notfall im Wasser

Feuerwehr rettet Kälbchen aus der Eider

Foto: Die Mitglieder der Feuerwehr Großflintbek retteten ein Kälbchen aus der Eider.

Die Mitglieder der Feuerwehr Großflintbek retteten ein Kälbchen aus der Eider.

Flintbek. Gegen 12.30 Uhr traf die Alarmierung bei der Feuerwehr Großflintbek ein. Kanufahrer waren auf der Eider unterwegs und hatten das Kälbchen dort entdeckt. „Offenbar schwamm es dort herum, schaffte den Ausstieg an Land wohl nicht mehr. Daher wurde die Feuerwehr alarmiert“, so Hagenah.

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Als „technische Hilfeleistung klein“ gab er die Alarmierung an seine Wehrleute weiter. „In einem solchen Fall reicht es ja aus, wenn zehn Kameraden ausrücken. Dafür brauchen wir nicht die große Besatzung“, erklärt der Ortswehrführer mit einem Schmunzeln.

Kurz vor dem Eiderheim wurden die Wehrleute fündig

Und so hatten die Wehrleute nach kurzer Suche auch das Kälbchen entdeckt, „Kurz vor dem Eiderheim wurden wir fündig“, erinnert sich Hagenah. Allerdings: „Im Prinzip waren wir schon zu spät, denn ein Kamerad aus einer Nachbarwehr hatte das Kalb schon aus dem Wasser befördert“, sagt Hagenah.

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Martin Stange, Wehrführer aus Blumenthal, war am Vatertag mit dem Kanu unterwegs und zufällig auf das Kälbchen gestoßen. „Martin Stange brachte das Kälbchen kurzerhand an Land. Wir haben nur noch geholfen, weil das Kalb an der falschen Seite der Eider war“, erläutert Hagenah das weitere Vorgehen.

"Die Nabelschnur war deutlich sichtbar, es muss neu geboren sein."

„Wir haben das Kälbchen spontan Florian getauft. Es muss erst kürzlich geboren worden sein, denn die Nabelschnur war noch deutlich erkennbar“, sagte Hagenah. Florian wurde in warme Decken gewickelt und mit dem Kanu auf die andere Seite gebracht. „Wir hatten unverzüglich einen Tierarzt alarmiert und kümmerten uns um das doch sehr geschwächte Tier, während wir auf den Tierarzt warteten. Dabei haben wir immer nach der Mutterkuh Ausschau gehalten, konnten aber keine entdecken“, sagt Hagenah.

Die Feuerwehr Großflintbek hat ein Kalb gerettet.

Die Feuerwehr Großflintbek hat ein Kalb gerettet.

Ende gut, alles gut? „Der Tierarzt hat uns versichert, dass es um den kleinen Kerl gut steht. Der Besitzer sollte inzwischen auch gefunden sein, so viele Mutterkühe ohne Nachwuchs gibt es dort ja nicht.“

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