Darts-Meisterschaft

„Flying Hürsch“ fliegen nach Las Vegas

Foto: Zielen, werfen, treffen, siegen: Marco Kruppke (links) aus Nortrof wurde mit zwei Dartteams Deutscher Meister.

Zielen, werfen, treffen, siegen: Marco Kruppke (links) aus Nortrof wurde mit zwei Dartteams Deutscher Meister.

Nortorf. Punktspiel in Nortorf am Sonnabend: Vier Elektro-Dartscheiben stehen im hinteren Gastraum fürs Liga-Spiel, zwei vorn, für das Aufwärmtraining. Marco Kruppke sitzt im Team-Shirt der „Wanderers“, seiner zweiten Mannschaft, am Tisch seiner Gaststätte und erzählt vom Zufall, der auch Schicksal war: „Ich bin da so ‘reingerutscht.“

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Ein Team hatte sich während eines Turniers zerstritten, der Kapitän der Mannschaft lud den Wirt ein, einzuspringen. „Anfangs war ich grottenschlecht,“ erinnert sich der Sportler. Das war 2008. Er wurde immer besser. Als er mit einem Team bei der Schleswig-Holsteiner Dartliga (SHDL) siegte, sagte Dart-Kollege Marco Todt, „Lass‘ uns mal eine Bundesliga-Mannschaft machen.“

Das Ergebnis der Idee: Erster Platz. Inzwischen spielt Kruppke fest in zwei erfolgreichen Teams: „The Wanderers“ sind ebenfalls Deutsche Meister, sie traten bei den Wettkämpfen des Deutschen Dartverbands (DDV) an. Bei den „Renegates“ und „Kruppkes Pandas“ hilft er als Einspringer aus, wenn ein Spieler ausfällt.

Kein Kneipensport

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In seiner Gaststätte stehen vier elektronische Dart-Scheiben. Für den Verein, der dort trainiert, sind die Spiele umsonst. Kruppke trainiert dort selten. Er ist in Übung. „Ich habe sehr viele Punktspiele.“ Dort werfen sich die Sportler vor Spielbeginn in aller Ruhe ein.

Mit Kneipensport haben Bundesliga-Spiele der Darter nur noch wenig zu tun. Der Austragungsort ist in Nortorf zwar zwischen Tresen und Aschenbecher, aber auf den Tischen stehen große Selterflaschen. Die Musik ist leise gedreht oder ausgeschaltet, geraucht wird im Wettkampfraum nicht. Eins seien die Sportgeräte nicht: Pfeile. „Die werden beim Bogenschießen gebraucht.“

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