Nato-Eingreifkräfte

Hartes Training für das Seebataillon

Foto: Schneesturm und minus 25 Grad: Das Seebataillon Eckernförde hat in Norwegen trainiert.

Schneesturm und minus 25 Grad: Das Seebataillon Eckernförde hat in Norwegen trainiert.

Eckernförde. So übten beispielsweise rund 30 Soldaten des Seebataillons bis Mitte März in Norwegen den Kampf unter arktischen Bedingungen. "Das sogenannte 'Joint Arctic Training' war für meine Soldaten eine große Herausforderung", so der Kommandeur des Seebataillons, Fregattenkapitän Axel Meißel (45). Es herrschten Temperaturen von bis zu minus 25 Grad bei Schneeregen.

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Im Mai geht es in den Niederlanden und Deutschland weiter. Dort stehen Landungsoperationen von Schiffen und der taktische Ablauf amphibischer Einsätze auf dem Programm. Mitte August bis Mitte Oktober folgt ein mehrwöchiges Ausbildungsvorhaben, das deutsche und niederländische Soldaten gemeinsam in die Karibik, in den Atlantik und ins Mittelmeer führt. Übungsszenarien werden unter anderem Einsätze zur humanitären Hilfe und Evakuierungsübungen sein.

Im Oktober Abschlussübung für Nato-Eingreifkräfte

"Das Seebataillon erlangt damit eine völlig neue Qualität an Fähigkeiten für die Deutsche Marine", betont Bataillonskommandeur Meißel (45). "Ich bin sehr stolz, dass unsere Soldaten diesen fordernden zehnmonatigen Zyklus mit Biss angehen. So wie es sich für die Kampftruppe gehört." Die gemeinsame Ausbildung schließt mit der Zertifizierung im Oktober ab. Dann beweisen die Soldaten beider Länder während des amphibischen Manövers "Dynamic Mariner" im Mittelmeer, ob sie für die Nato-Eingreifkräfte (Nato Response Force, NRF) einsatzklar sind.

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Die deutsch-niederländische Marinekooperation gibt es seit 2016. Sie konzentriert sich auf die gemeinsame Nutzung des Joint Logistic Support Ships "Karel Doorman" und die Integration spezifischer Fähigkeiten des Seebataillons in das niederländische Korps Mariniers.

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