Flintbek

Heimatbund sucht Vorstand

Foto: Nach 14 Jahren möchte Dörte Neumann nicht mehr Vorsitzende im Ortsverein Flintbek sein. Doch wenn es keinen Nachfolger gibt, muss der Heimatbund aufgelöst werden. Was dann aus der Partnerschaft mit dem dänsichen Kindergarten wird, steht noch nicht fest.

Nach 14 Jahren möchte Dörte Neumann nicht mehr Vorsitzende im Ortsverein Flintbek sein. Doch wenn es keinen Nachfolger gibt, muss der Heimatbund aufgelöst werden. Was dann aus der Partnerschaft mit dem dänsichen Kindergarten wird, steht noch nicht fest.

Flintbek. Genau das möchte Dörte Neumann und ihre Mitstreiter im Vorstand, Wolfgang Dose, Horst Neumann und Antje von Ahrentschild, allerdings nicht. "Wir haben so viele tolle Veranstaltungen, unser Ortsverband zählt fast 100 Mitglieder". Die 77-Jährige weiß, wo die Problematik im Nachwuchsmangel steckt. "Ich glaube, das Thema Heimat lockt junge Leute nicht wirklich."

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Außerdem steckt natürlich viel Arbeit in dem Vereinsvorsitz. "Organisieren, Ideen umsetzen, Veranstaltungen auf die Beine stellen, Leuten hinterher zu telefonieren, das ist schon eine Menge Arbeit", weiß Neumann.

Ehrenamtliche Arbeit, die nicht bezahlt wird

Mindestens acht solche Veranstaltungen hat sie gemeinsam mit den weiteren Vorstandsmitgliedern – dazu gehören als Stellvertreter Wolfgang Dose, als Kassenwart Ehemann Horst Neumann und als Schriftwartin Antje von Ahrendtschildt – pro Jahr organisiert.

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Dazu gehörten Ausflüge, zum Beispiel in das Herrenhaus Borghorst in den Dänischen Wohld, ein Kursus unter dem Motto "Kochen nach alten schleswig-holsteinischen Rezepten" in der Flintbeker Schulküche, plattdeutsche Abende und natürlich der plattdeutsche Gottesdienst mit Pastor Eckardt Ehlers, der immer für ein volles Haus in der Kirche sorgte. "Wir hatten Stars wie Edgar Bessen und Sandra Keck hier", erinnert sich Neumann.

"Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge"

Für sie steht fest: "Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Aber ich möchte auch mehr Zeit mit meinen Enkeln verbringen." Ein tolles Projekt ist auch die mehr als 60-jährige Partnerschaft mit einem deutschen Kindergarten im dänischen Hadersleben. "Das sollte unbedingt weitergeführt werden, dafür wird es aber auch Unterstützung durch die Flintbeker Gemeinde-Kita geben", ist Dörte Neumann sicher.

Sie hofft, dass sich bis zur Versammlung am Donnerstag, 26. April, noch Bewerber für die Vorstandsposten finden. "Wer Interesse hat, darf sich gern melden."

Heimatbund-Jahresversammlung, Donnerstag, 26. April, 19 Uhr, Gemeindezentrum

Von Sorka Eixmann

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