Regionale Küche

Hofladen Techelsdorf: Frisch und lecker aus Garten, Revier und Küche

Nachhaltig und regional – damit punktet der Hofladen von Familie Jöns in Techelsdorf. Mit dem Beginn der Grillsaison gehen Grillpakete – Lars Jöns schneidet hier frische Steaks aus dem Rotwildrücken – über den Tresen. Weitere Leckereien kommen direkt aus der Küche.

Nachhaltig und regional – damit punktet der Hofladen von Familie Jöns in Techelsdorf. Mit dem Beginn der Grillsaison gehen Grillpakete – Lars Jöns schneidet hier frische Steaks aus dem Rotwildrücken – über den Tresen. Weitere Leckereien kommen direkt aus der Küche.

Techelsdorf. In der Corona-Pandemie haben viele Gastronomen nach Alternativen gesucht. Auch Familie Jöns, Betreiber des Gasthofs An Dörpsdiek in Techelsdorf, machte sich Gedanken – unter anderem wurde ein Hofladen eröffnet. Topp oder Flop? Wir fragten nach.

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Auch wenn das Wetter überraschend frisch ist, kräht der Hahn dennoch gut gelaunt zwischen seinen Hühnern. Regional ist bei Jöns im Hofladen alles, auch die Eier kommen vom eigenen Geflügel, das vor dem Gasthof zu bestaunen ist. „Aber wir haben natürlich noch ein weiteres Gehege hinter dem Haus, das würde sonst nicht reichen“, lacht Dirk Jöns, der den Hühnern etwas Futter bringt.

Der Hofladen ist geöffnet, Viki Michelsen, die Partnerin von Lars Jöns, bedient schon die ersten Kunden, Lars Jöns schneidet gerade Steaks aus einem Rotwildrücken. „Unsere Kunden und Kundinnen kaufen sehr bewusst ein und achten auf regionale Frische“, sagt der 33-Jährige. Das sei ein Trend, der seit Längerem zu beobachten sei. „Massentierhaltung will niemand, aber Fleisch aus guter Haltung oder eben aus freier Natur, das geht.“

Seit November 2020 gibt es den Hofladen, die Idee war schon vor Corona im „Familien-Gespräch“. „Wir fanden die Idee damals schon sympathisch und haben mit den Planungen im Frühjahr 2020 begonnen“, erinnert sich Dirk Jöns. Ein Vorteil: Großvater Hans-Werner Jöns hatte bereits eine Kolonialwarenlizenz für das Gebäude, daher ging alles relativ schnell mit den nötigen Genehmigungen.

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Regional – auch aus dem eigenen Garten

Eine gute Entscheidung, die aber auch Auswirkungen auf das Tagesgeschäft im Landgasthof hat. „Nachhaltig, frisch, regional, das muss dann auch aus dem eigenen Anbau und der eigenen Küche kommen“, betont Dirk Jöns, der gemeinsam mit Mutter Gesche in der Küche wirkt.

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Und genau da kommen viele der Leckereien her. Marmeladen – ob Quitte, Kirsche, Apfel, Himbeere, Johannis- oder Erdbeere – , aber auch Wildsülze, Sauerfleisch oder Wildschweinrippen in Sauer entstehen dort. Der Honig kommt von einem Techelsdorfer Imker, Käsevariationen und Süßigkeiten aus der Region.

Ein weiterer Vorteil: Das Fleisch, das verarbeitet wird, kommt aus den eigenen Revieren in der Umgebung. Vater Uwe ist genau wie die Söhne Dirk und Lars Jäger, „Frischer und besser geht es doch wirklich nicht“, betont Lars Jöns und verpackt die Steaks für das neue Grillpaket. „Die Saison der Griller geht bald los, wir sind mit unserem neuen Grillpaket vorbereitet“, lacht er.

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Früher kannten die Menschen Wildbret, das fettarm und sehr gesund ist, meist nur als Braten. „Die Zeiten sind vorbei, wir bieten auch immer kleine Stücke und Steaks an, damit die Verbraucher problemlos damit agieren können.“

Im Hofladen kann immer geschnackt werden

Genauso frisch wie das Fleisch sind auch die Zutaten für die anderen Leckereien. „Wir haben unseren Garten im vergangenen Jahr fast verdoppelt.“ Auf knapp 2000 Quadratmetern wird alles angebaut, was sich im Hofladen wiederfindet. Obst ebenso wie Rote Bete oder anderes Gemüse. „Frischer geht es nicht, und nachhaltig ist es auch“, sagt Dirk Jöns.

Fest steht: „Der Hofladen ist ein Erfolg, viele Kunden und Kundinnen kommen auch gern zu uns, weil hier nicht so viele Menschen sind. Und es wird geschnackt“, sagt Viki Michelsen. Über vieles, aber auch über Rezepte: „Wenn jemand bei der Zubereitung von Wildfleisch unsicher ist und nachfragt, dann klingelt auch schon mal bei uns nebenan in der Küche das Telefon“, erinnert sich Dirk Jöns. Und dann wird erklärt, wie das Hirschrückensteak optimal versorgt in der Pfanne landet, damit es zu einer Köstlichkeit auf dem Teller wird.

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