SPD-Fraktionschef

Kai Dolgner: Rückzug aus dem Kreistag

Foto: Kai Dolgner (hier im Landtag) gibt sein Kreistagsmandat spätestens in zweieinhalb Jahren ab.

Kai Dolgner (hier im Landtag) gibt sein Kreistagsmandat spätestens in zweieinhalb Jahren ab.

Rendsburg. Spätestens zum Ende des Jahres 2020 gibt Dolgner seinen Posten ab. Wer sein Nachfolger wird, ist noch nicht klar. Er habe sich lange um andere Mehrheiten im Kreistag von Rendsburg-Eckernförde bemüht. Da das nur selten zum Erfolg geführt habe, ziehe er nun die Konsequenzen.

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Nun sind jüngere Genossen gefragt

"Um eine mehrheitsfähige Position zu erreichen, ist mehr als eine Wahlperiode nötig", sagte Dolgner auf Nachfrage. Deshalb seien nun jüngere Genossen gefragt. Das sei durchaus als Aufforderung an seine Stellvertreter zu verstehen, sich ins Spiel zu bringen. Damit meint Dolgner offenbar neben Sabrina Jacob (37, Schacht-Audorf) auch Iris Ploog (38) aus Hohenwestedt, die am Dienstag neu in den Fraktionsvorstand gewählt wurde.

SPD-Fraktionsvorsitzender seit zehn Jahren

Ploog kam für Martin Tretbar-Endres, der nicht erneut antrat. Dritter Stellvertreter ist Hans-Jörg Lüth (67, Bordesholm). Kai Dolgner gehört dem Kreistag seit 24 Jahren an und führt die SPD-Fraktion seit fast genau zehn Jahren. In dieser Rolle wird er für seine messerscharfe Kritik gefürchtet, aber auch geschätzt.

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Dolgner gibt auch sein Kreistagsmandat ab

Dolgner gibt neben dem Fraktionsvorsitz auch das Kreistagsmandat ab. Bis dahin wolle er nicht als Bremsklotz agieren, sondern als Hilfsmotor. Der promovierte Chemiker ist stellvertretender Vorsitzender des Hauptausschusses und des Polizeibeirats, er gehört den Aufsichtsräten der Rendsburg Port Authority und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises sowie der Mitgliederversammlung des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages an. Der zweifache Vater ist zudem Landtagsabgeordneter und dort innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Zuletzt hatte er sich in der Rocker-Affäre einen Namen gemacht.

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