Projekt Familie und Beruf

Kinder machten das Kreishaus unsicher

Foto: Sebastian (5, von links) und Klara schnappten sich Trecker und Roller und sausten durch das Foyer des Kreishauses. "Könnte es jeden Tag gegen", sagte Vater Thomas Junker (43).

Sebastian (5, von links) und Klara schnappten sich Trecker und Roller und sausten durch das Foyer des Kreishauses. "Könnte es jeden Tag gegen", sagte Vater Thomas Junker (43).

Rendsburg. Kinderlachen füllte das Foyer des Kreishauses in Rendsburg. Das Projekt „Familie und Beruf“ (buf) hatte am Brückentag nach Himmelfahrt zum zweiten Mal Mitarbeiter des Kreises dazu eingeladen, beim Kindermitbringtag den Nachwuchs mit ins Büro zu nehmen. Am Schreibtisch stillsitzen war allerdings nur für die Eltern angesagt – nicht für die Kinder: Für den Nachwuchs waren Sitzungsräume im Erdgeschoss umgestaltet worden. Basteln und eine Tischtennis-Platte verlockten wie Roller und Trettraktoren zum Spielen. Beim Haupteingang brachten springfreudige Kinder eine Hüpfburg zum Wackeln. Es gab ein gemeinsames Zumba-Training, zwei Schnitzeljagden durchs Gebäude und vor dem Mittagessen einen Besuch bei Landrat Dr. Oliver Schwemer.

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Kreis mit Gleitzeit und Sonderurlaub schon familienorientiert

Projektleiterin Gesine Skorsch erklärte den Hintergrund der buf-Aktion: „Es gehört zu den Management-Tools, bei der Arbeit Familie und Beruf besser vereinbaren zu können.“ Eltern müssten viele Ferientage abdecken, an denen es keine Kinderbetreuung gebe. Skorsch erläuterte, der Kreis sei mit Gleitzeit und Sonderurlaub schon familienorientiert aufgestellt. Beim buf-Projekt wurden bereits eine Kochwerkstatt, Weihnachtsbasteln und eine Fortbildung für familienbewusste Führungskräfte angeboten. Die Diakonie Altholstein stellte in der Frühstückspause von Eltern und Kindern ein Notfallbetreuungsangebot vor.

Der Kindermitbringtag im Kreishaus kam gut an: 32 Kinder waren beim ersten Aktionstag 2018 dabei, 2019 kamen 42 Kinder.

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Für ihre Tochter ging die in Teilzeit beschäftigte Sandra Eickelberg sogar an ihrem freien Tag ins Büro. „Sie hatte sich so darauf gefreut“, erzählte die 42-jährige Verwaltungsfachwirtin. Neu war das Büro für die Tochter nicht: „Ich war schon mal hier, zum Abholen.“ Tische, Computer, das Familienbild und die von ihr selbstgemalten Bildern kannte Annelie schon. Und den Büro-Kollegen. „Das ist Kai.“

Vater Thomas Junker war vom der Spielwiese im Foyer begeistert. Während sein Sohn Sebastian (5) mit dem Trettrecker jubelnd rasante Runden drehte und seine Schwester Klara (3) sich einen Roller geschnappt hatte, sagte der 43-Jährige: „Ich bin positiv überrascht. Das könnte jeden Tag so sein.“

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