Kirchliche Selbstverwaltung

Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde: Am Sonntag wird in 31 Gemeinden gewählt

Bereits Christen ab 14 Jahren dürfen am Sonntag ihre Stimme abgeben.

Bereits Christen ab 14 Jahren dürfen am Sonntag ihre Stimme abgeben.

Rendsburg. Am Sonntag, 27. November, sind die rund 1,7 Millionen evangelischen Christen in den Gemeinden der Nordkirche aufgerufen, ihre Kirchgemeinderäte neu zu wählen. Auch in den 31 Gemeinden des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde werden mehr als 250 Ehrenamtliche in die jeweilige Leitung gewählt. Wählen dürfen alle Kirchenmitglieder ab 14 Jahren.

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„Der Kirchengemeinderat ist das Leitungsgremium der Kirchengemeinde. Er führt die Geschäfte der Kirchengemeinde und gestaltet so das gesellschaftliche Miteinander vor Ort mit“, erläutert Susanne van den Bergh, die Sprecherin des Kirchenkreises. Der Kirchengemeinderat muss mehrheitlich mit Ehrenamtlichen besetzt werden. Der jeweilige Pastor oder die jeweilige Pastorin ist wegen des Amtes Mitglied automatisch im Kirchengemeinderat. Die Ehrenamtlichen werden alle sechs Jahre von den Mitgliedern der Kirchengemeinde gewählt.

Kirchenwahl im Kreis Rendsburg-Eckernförde: Gemeindehäuser sind meistens auch die Wahllokale

Die Wahlbenachrichtigung wurde bereits im Oktober an die Kirchenmitglieder verschickt. Darin enthalten sind Informationen über den Ort und die Zeit zur Wahl in der jeweils eigenen Kirchengemeinde. In der Regel ist das Wahllokal im jeweiligen Gemeindehaus eingerichtet und nach dem Gottesdienst bis in den Abend geöffnet.

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Unter der Internetadresse www.kkre.de/wahlen2022 hat der Kirchenkreis alle Wahlräume und Zeiten, sortiert nach Kirchengemeinde, aufgelistet. Die Karte aus der Wahlbenachrichtigung ist nicht zwingend für die Stimmabgabe erforderlich. "Der Personalausweis reicht bei der Kirchenwahl völlig aus", versichert Susanne van den Bergh.

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Informationen zu den Kandidatinnen und Kandidaten haben die Kirchengemeinden meist in ihren Gemeindebriefen veröffentlicht. Zudem finden sich Informationen auf den jeweiligen Webseiten sowie in den Schaukästen. Die Anzahl der Kandidatinnen und Kandidaten ist nach Angaben des Kirchenkreises unterschiedlich und hängt vom Wahlbeschluss der Kirchengemeinde ab.

So stehen zum Beispiel in Bovenau sechs Frauen und Männer für die fünf ehrenamtlich zu besetzenden Plätze zur Wahl, in Hohenwestedt kandidieren 18 Menschen. Die Wahlergebnisse werden dann im Laufe der kommenden Woche erwartet. Die neuen Kirchengemeinderäte werden dann im Januar 2023 feierlich in ihr Ämter eingeführt.

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