Altenholz

Kita-Betreuung wird ab Sommer teurer

Foto: Bunt ist die Kita-Landschaft in Altenholz - hier zum Beispiel das neue Krippenhaus in Altenholz-Stift.

Bunt ist die Kita-Landschaft in Altenholz - hier zum Beispiel das neue Krippenhaus in Altenholz-Stift. Es gehört zur kirchlichen Kita Ahoi.

Altenholz. In der Gemeinde zahlen Eltern in allen Betreuungseinrichtungen dieselben Preise. Laut Zahlen vom Februar werden insgesamt 286 Kinder über drei Jahre und 103 Krippenkinder unter drei Jahre in Altenholz betreut. Die Stundenzahl reicht dabei von vier bis zu zehn Stunden.

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Anstieg um drei bis 37 Euro

Je nach Zahl der Betreuungsstunden zahlen Eltern von U3-Kindern ab dem Sommer 14 bis 37 Euro pro Monat mehr. So kostet eine vierstündige Betreuung zum Beispiel ab August 253 Euro, eine siebenstündige 384 Euro. Bei Ü3-Kindern steigt der Betrag um drei bis 13 Euro pro Monat. Vier Stunden kosten dann 163 Euro, sieben Stunden 228 Euro.

Auch SPD für Erhöhung

Auch die Altenholzer SPD stimmte für die Erhöhung, obwohl das Kreis-Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2018 Beitragsfreiheit gefordert hatte. "Wir sind nicht immer mit dem Kreis einig", erklärt der Fraktionsvorsitzende Ingo Baasch.

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"Bezahlbare Plätze"

Vor Ort müsse man "realistische Politik" machen: Und für eine Kommune wie Altenholz sei die Beitragsfreiheit derzeit nicht leistbar. Sie sei auch nicht Teil des Wahlprogramms vor Ort gewesen: Dort forderte man "bezahlbare Plätze".

Basis: Betriebskosten

Bei der Ermittlung der Elternbeiträge orientiert sich die Gemeinde an Prognosen für die Betriebskosten der Kitas und an weiteren Faktoren. Die Eltern werden daran mit 30 Prozent beteiligt. Hinzu kommen Investitionen wie der Bau des vor Kurzem eröffneten Krippenhauses der kirchlichen Kita Ahoi in Stift.

Land plant ab 2020 Deckelung

Laut der von Familienminister Heiner Garg (FDP) am Mittwoch in einer Regierungserklärung vorgestellten Kita-Reform sollen die Kita-Beiträge von Eltern allerdings ab 2020 gedeckelt werden. Die Folge, so der Altenholzer Bürgermeister Carlo Ehrich (SPD): "Eltern in Altenholz werden nächstes Jahr eine Entlastung erfahren."

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Gemeinde trägt mehr als die Hälfte

Wenn die Träger der Betreuungseinrichtungen mit den Mitteln allerdings nicht auskommen sollten, „werden wohl die Gemeinden herangezogen – aber das werden wir nächstes Jahre diskutieren“. Bisher, so der Bürgermeister, liege der finanzielle Beitrag der Gemeinde bei über 50 Prozent.

Land plant Anteil pro Kind

Die Pläne des schleswig-holsteinischen Familienministers sehen vor, die Landes- inklusive der Bundesmittel innerhalb von sechs Jahren mehr als zu verdoppeln. Erstmals beteilige sich das Land mit einem verlässlichen Finanzierungsanteil pro betreutem Kind an den Kosten.

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