Neue Wohnungen

Landsknecht wird fit für die Zukunft

Der Abbruch des Landsknecht-Gebäudes ist in vollem Gange.

Der Abbruch des Landsknecht-Gebäudes ist in vollem Gange.

Rendsburg. Diese Angaben machte Kerstin Scheil aus Fockbek, zusammen mit Ehemann Bernhard Eigentümerin des Gebäudes, im Gespräch mit den KN. Das Ehepaar, das in Rendsburg zwei Unternehmen führt, hat den Landsknecht nach jahrelangem Leerstand im Mai 2016 gekauft und will dort Wohnungen bauen. Die Fachwerkfassade steht seit März 1969 unter Denkmalschutz. Von historischem Wert sind das Fachwerk aus Holz und sieben Holzschnitzarbeiten, sechs figürlich geschnitzte Knaggen und ein am Eingang als Landsknecht gedeuteter Musikant.

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„Bevor wir das Gebäude abreißen können, blieb uns nichts anderes übrig, als die Fassade zu sichern“, erläuterte Kerstin Scheil. Die Giebelwand habe eine Konstruktion aus zehn Tonnen Stahl erhalten, etwa 30 Träger seien verschraubt und verschweißt worden.

Block aus Stahlbeton mit einem Gewicht von 22 Tonnen

Diese würden auf einem Fundament und einem Block aus Stahlbeton mit einem Gewicht von 22 Tonnen ruhen. Acht Quader á 2,5 Tonnen als Gegengewichte hätten am späten Dienstagnachmittag die statische Absicherung der Fassade vollendet.

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„Diese Absicherung wird bis Ende des Jahres benötigt“, kündigte Kerstin Scheil an. Dann sollen vier Meter breite Wände, die für einen Lichthof errichtet werden, und der sich anschließende Neubau die Statik übernehmen. Für den Landsknecht plant das Ehepaar acht Wohnungen á 65 Quadratmeter. Im hinteren Teil des Grundstücks soll es einen Neubau mit acht Wohnungen, zwischen 45 und 70 Quadratmetern groß, geben.

Der Komplex soll im August/September 2020 fertig sein.

Im Haus rechtsseitig neben dem Landsknecht will das Ehepaar die Gewerberäume im Erdgeschoss und die Wohnungen in den beiden Obergeschossen sanieren und modernisieren. Das Interesse an Innenstadtwohnungen sei vorhanden. „Wir haben schon drei Vermietungen, obwohl noch nichts zu sehen ist.“ Der gesamte Komplex soll im August/September 2020 fertig sein.

Zu den Gesamtkosten wollte sich Kerstin Scheil nicht äußern. „Wir wollen den Investitionswilligen nicht die Lust am Bauen nehmen.“ Fördermittel aus der Städtebauförderung im Rahmen der Altstadtsanierung gebe es nicht. „Wir bekommen lediglich wie alle anderen Bauherrn Fördergelder aus dem KfW-55-Standardprogramm.“

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