Volkstrauertag

Mahnung gegen Gewalt und Intoleranz

Foto: Wie hier in Eckernförde schlossen die Feiern am Volkstrauertag 2018 auch alle heutigen Opfer von Gewalt, Hass, Terrorismus und Krieg in das Gedenken ein.

Wie hier in Eckernförde schlossen die Feiern am Volkstrauertag 2018 auch alle heutigen Opfer von Gewalt, Hass, Terrorismus und Krieg in das Gedenken ein.

Eckernförde. „Gescheitert ist nicht die Demokratie in Deutschland. Nein, historisch gescheitert sind die Feinde der Demokratie. Deutschland hatte die Chance auf Selbstbestimmung in Einheit und Freiheit.“

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Daran erinnerte Eckernfördes Bürgervorsteherin Karin Himstedt (CDU) bei der zentralen Gedenkzeremonie am Sonntag in der Ostseestadt die vielen Teilnehmer eindringlich.

Auch junge Menschen setzen in Eckernförde ein Zeichen

Auch junge Menschen und Familien waren zu der Kranzniederlegung mit Bürgermeister Jörg Sibbel (parteilos), der Marine, Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen zur Erinnerungsstätte für die Kriegs- und Gewaltherrschaftsopfer auf den Friedhof Schleswiger Straße gekommen.

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Klar zeigte Himstedt den Bezug bis in die Gegenwart auf. „Wir leben in Zeiten, in denen die liberale Demokratie wieder unter Druck gerät. Aber wir machen unsere Demokratie kleiner und ihre Gegner größer als sie sind."

Gegen die Sprache des Hasses und Verletzung der Würde

"Wir müssen für unsere Demokratie streiten, offen und überall. Wir müssen handeln, wo die Würde eines Anderen verletzt wird“, mahnte sie. „Wir müssen gegensteuern, wenn eine Sprache des Hasses um sich greift und widersprechen, wenn Gruppen zu Sündenböcken erklärt werden!“

In das Gedenken schloss sie „Opfer von Gewalt und Krieg, Kinder, Frauen und Männer aller Völker“ genauso ein wie Soldaten, die in den Weltkriegen starben, und die, die durch Kriegshandlungen und die als Gefangene, Vertriebene, Flüchtlinge ihr Leben verloren."

Bürgervorsteherin schließt alle Opfer von Krieg und Hass ein

Himstedt: "Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege heute, um Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um Bundeswehrangehörige und andere Einsatzkräfte, die im Ausland um Leben kamen. Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.“

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