Erweiterung

Mehr Platz für die Feuerwehr Flintbek

Foto: Für Knapp zwei Millionen Euro soll das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Flintbek durch einen Anbau auf der rechten Seite fast doppelt so groß werden.

Für Knapp zwei Millionen Euro soll das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Flintbek durch einen Anbau auf der rechten Seite fast doppelt so groß werden.

Flintbek. Neben einer annähernden Verdopplung der Gebäudegröße muss auch die Zufahrt zur Dorfstraße verändert werden. „Durch den Anbau wollen wir in Flintbek die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige freiwillige Feuerwehr schaffen“, sagte Bürgermeister Olaf Plambeck. Die Zusammenlegung der Ortswehren sorge für den erhöhten Platzbedarf. Dem hat Dyker mit seinem Entwurf Rechnung getragen.

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Altes Gebäude Richtung Parkplatz erweitern

„Wir werden das alte Gebäude im gleichen Stil nach rechts Richtung Parkplatz erweitern, sodass ein homogener Baukörper entsteht“, erklärte Dyker. Mit dem Anbau von vier neuen Stellplätzen und der zusätzlichen Waschhalle rage das Gebäude aus dem derzeit erlaubten Baufenster hinaus. „Wir haben aber vom Bauamt das Signal bekommen, dass die Überschreitung genehmigt wird“, sagte der Architekt.

Damit werde, so Dyker, Platz für zusätzliche Räume geschaffen. Neben einem Lager und getrennten Toiletten für Männer und Frauen soll in diesem Bereich auch eine Sammelumkleide entstehen. Getrennte Umkleiden für Frauen und Männer sind nicht geplant, auch eine echte Schwarz-Weiß-Trennung, also die konsequente Trennung von kontaminierter Einsatzkleidung und Privatbekleidung, gibt es laut Architekt nicht. „Diese Planungen haben wir mit der Feuerwehrunfallkasse abgesprochen“, sagte er, dort habe man keine Bedenken.

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Platz für Gitterboxen

Zusätzlich wird im hinteren Bereich des rechten Stellplatzes Platz zum Abstellen von Gitterboxen geschaffen, und hinter der neuen Waschhalle entsteht ein weiterer Lagerraum. Durch die Erweiterung der Halle müsste auch der Außenbereich verändert werden, so Dyker. Der Schlauchturm soll auf die linke Seite vor das Gebäude verlegt werden, und die Ein- und Ausfahrtfahrt müsse verbreitert werden. Optisch passe sich das Gebäude an den Altbestand an, nur die neuen Tore seien höher als die alten, da sich die Vorschriften geändert haben.

„Mitte Mai 2019 könnte mit dem Bau begonnen werden“, sagte Dyker, der mit rund neun Monaten Bauzeit rechnet.

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