NOK Romantika

Lichterfest begeistert mit Lasershow in Sehestedt

Hunderte Zuschauer verfolgen die Lasershow am Kanaltreff in Sehestedt.

Hunderte Zuschauer verfolgen die Lasershow am Kanaltreff in Sehestedt.

Sehestedt. Blitzende Lichter, Musik und die Wahl neuer Kanal-Majestäten: In Sehestedt haben am Sonnabend mit Einbruch der Dunkelheit Hunderte Menschen die NOK Romantika gefeiert. Durch das Verbot offenen Feuers am Kanal konzentrierte sich die Veranstaltung stärker als in den Vorjahren auf einzelne Orte.

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„Die Leute wollten wieder feiern“, zieht Bürgermeister Torsten Jürgens-Wichmann (CDU) zufrieden Bilanz. Er zählte 800 Besucher – fast so viele wie Sehestedt Einwohner hat. So wurde die Wiederauflage der NOK Romantika zu einem großen Fest sowohl für Einheimische als auch Auswärtige. In den vergangenen beiden Jahren war die Veranstaltung coronabedingt ausgefallen.

NOK Romantika: In Sehestedt spielte die Musik am Kanaltreff

In diesem Jahr heizte hingegen erst die Blues-Band um Hörbie Schmidt Besucherinnen und Besuchern mit Livemusik am Kanaltreff ein, ehe nach Einbruch der Dunkelheit eine Lasershow für staunende Gesichter sorgte. Viele Besucher hatten sich mit Lichterketten geschmückt und bunt blinkende Mützen gekauft, Kinder hantierten begeistert mit Laserschwertern zu Lichtshow und Bühnennebel.

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Während der Kanaltreff mit Hunderten Besuchern zum Party-Hotspot des Abends wurde, ging es direkt am Wasser besinnlicher zu. Gäste kamen mit Wohnmobil, Motorrad oder Fahrrad. Während einige Wohnmobilisten aus ihren Kanzeln auf schön beleuchtete Schiffe wie den vorbeifahrenden Raddampfer „Freya“ blickten, hüllten sich andere in Decken oder picknickten im Lampenschein.

„Ich bin extra zur NOK Romantika hergefahren“, sagt etwa Tanja Wegner. Die 30-Jährige kommt aus Haby, möchte den Abend mit Hündin Lilli auf dem Schoß das Lichterfest zum ersten Mal genießen. Den Ort kennt ich von Spaziergängen mit dem Hund.

Wenige Meter weiter sitzen die Ehepaare Mielke und Schwennsen aus dem Kreis Schleswig-Flensburg. Sie haben Lichterketten mitgebracht. „Die Kulisse des Kanals gefällt uns“, sagt Gabi Mielke (59).

Veranstaltung konzentriert sich auf einzelne Orte

Richtige NOK-Veteranen sind Rose und Remi Mohn aus Lindau. „Die Stimmung hat uns gleich beim ersten Mal gepackt“, sagt Rose Mohn. Die 68-Jährige picknickt mit ihrem Mann im Schein einer Lampe. Mit Gänsehaut denken die beiden daran zurück, wie die Feuerwehr vor einigen Jahren mit Spritzen die Kanalfähre in einen Wassernebel tauchte, der durch Laser illuminiert wurde. „Und dazu spielten sie Musik aus dem Album The Dark Side of the Moon von Pink Floyd.“ Für das Ehepaar ein unvergessliches Erlebnis.

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Unterdessen ist auch Christiane Tepker von der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Nord-Ostsee-Kanal zufrieden. Trotz des wegen der lang anhaltenden Trockenheit vom Wasser- und Schifffahrtsamt erlassenen Verbots von offenem Feuer und der Großbaustelle am Kanal bei Schinkel, sei es gelungen, an mehreren Orten wieder viele Zuschauer anzulocken. „Auch in Schacht-Audorf oder Brunsbüttel war es richtig voll“, sagt Tepker am Sonntag.

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Für Sehestedt ist die Veranstaltung ohnehin ein voller Erfolg. Der Ort feierte bereits am Nachmittag die Premiere der dorfeigenen Band Kanal 75.3, benannt nach der Lage am entsprechenden Kanal-Kilometer. Außerdem wurden mit Kanalkönigin Liesa Schäfer und -prinzessin Emma Daniel (beide 15) zwei neue Majestäten inthronisiert, die Sehestedt auf Veranstaltungen wie der Grünen Woche in Berlin noch bekannter machen sollen.

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