Gemeindehaus Osdorf

Nordische Frische für den 60er-Jahre-Bau

Foto: Der flache Anbau, der sich an die Vater-Unser-Kirche in Osdorf anschließt, ist äußerlich gleich gebelieben. Aber innen hat sich das stimmige Ensemble aus den 1960er-Jahren stark verändert.

Der flache Anbau, der sich an die Vater-Unser-Kirche in Osdorf anschließt, ist äußerlich gleich gebelieben. Aber innen hat sich das stimmige Ensemble aus den 1960er-Jahren stark verändert.

Osdorf. Von außen sind Kirche und Anbau das stimmige architektonische Ensemble aus dem Jahr 1967 geblieben. "Aber die inneren Werte haben kräftig gewonnen", berichtet Pastor Thomas Heik. Architekt und Bauarbeiter haben dabei Augenmaß walten lassen.

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Sanierung des Gemeindehauses Osdorf kostete 189000 Euro

Das Motto der 189000 Euro teuren Maßnahme formuliert Andreas Claus, Vorsitzender des Bauausschusses der Kirchengemeinde: „Erhalten, was gut ist, erneuern, was Ansprüchen nicht mehr genügt.“

Claus selbst war einer der Schlüssel, der den ersehnten Umbau der an die Kirche anschließenden Räume plötzlich realistisch machte. In den Kirchengemeinderat wollte er sich „aktiv einbringen“.

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Architekt Andreas Claus plante ehrenamtlich

Als der Umbau zur Sprache kam, setzte er das in die Tat um und stellte sich im Ehrenamt als Planer zur Verfügung. „Ein Glücksfall“, betont Heik. „Hier hat alles zusammengepasst.“

Aus rechtlichen Gründen brauchte die Kirche dennoch eine bezahlte Bauleitung. Sie stellte die Kirchenbauverwaltung den Osdorfern noch ein Architektenbüro zur Seite.

Optische Weite und nordische Frische

Hinter der Eingangstür offenbart sich jetzt Weite im Flur. Die Zwischentüren sind entfernt, die düstere Garderobe ist verschwunden. Die Holztüren waren noch in Ordnung. Sie wurden weiß lasiert.

Claus: „Das Innere hat jetzt die nordisch-frische Note. Das war mein Ziel.“ Und die Sanitäreinrichtungen sind saniert, ein großer barrierefreier Toilettenraum ist dazugekommen.

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Die Räume für Sitzungen, Konfirmanden, Pfadfinder, Chorproben, Feiern, außerkirchliche Veranstaltungen lassen sich dank mobiler Wandelemente zu einem lichten Saal vereinen. Helles Laminat unterstreicht das Großzügige.

Herzstück ist die Küche mit Tresen

Die hohen Fenster im rückwärtigen Bereich sind um große Terrassentürelemente aus Glas ergänzt. Auf das Herzstück, die schicke Küche mit großem Durchblick und Sitztresen, sind Heik und Claus besonders stolz.

„Gemeinsam Lieblingsgerichte kochen könnte ein neues Angebot der Gemeinde sein“, schickt der Pastor voraus. Jetzt fehlen nur noch passende Tische und Stühle. "Ab sofort sammeln wir Spenden dafür", sagt Heik.

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