Gemeinschaftsschule Nortorf

Warum Geschäftsführer Felix Rumpf Berufsmessen schätzt

Felix Rumpf (38) setzt auf Präsenz bei Berufsmessen.

Felix Rumpf (38) setzt auf Präsenz bei Berufsmessen.

Nortorf. Die Gemeinschaftsschule Nortorf organisiert für Schülerinnen und Schüler Akademikertage und Berufsmessen. Aktuell stellen Firmenchefs, Betriebs- und Personalleiter 350 Jugendlichen aus der achten bis 13. Klasse Ausbildungen und Studiengänge vor. Felix Rumpf (38), einer der Geschäftsführer von Erwin Rumpf Garten- und Landschaftsbau, ist aus Überzeugung bei jeder Messe dabei.

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Herr Rumpf, Sie sind mit Ihrem Bruder Oliver Rumpf Geschäftsführer des Unternehmens Erin Rumpf Garten- und Landschaftsbau. Wie sähe sonst Ihr Tag aus?

Felix Rumpf: Er ist gefüllt mit Kalkulation, Angebotserstellung, Personalführung und kaufmännischer Leitung.

Sie sind in der Gemeinschaftsschule bei jeder Messe präsent. Warum nehmen Sie sich so viel Zeit für den Nachwuchs?

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Die Ausbildung ist mir wichtig. Die Personalabteilung gehört zu meinem Bereich. Sie wird immer wichtiger. Deshalb mache ich bei jeder Ausbildungsmesse und auch beim Boys and Girls Day mit. Ich möchte mir die Leute angucken, die an den Stand kommen. Ich möchte über das Berufsbild des Landschaftsgärtners oder der Landschaftsgärtnerin aufklären. Die Vielfalt. Die Regionalität. Unser Unternehmen baut Sportplätze, Laufbahnen, macht Tiefbau und Dachbegrünungen. Körperliche Arbeit gehört dazu. Man ist immer im Freien. Und gleichzeitig macht man im privaten oder öffentlichen Raum immer etwas schöner, als es vorher war. Das ist sehr erfüllend.

Helfen die Messen, Azubis zur Bewerbung beim Unternehmen zu motivieren?

Durch die Messe an der Gemeinschaftsschule haben wir einen Azubi gewonnen. Der hat erst ein Praktikum gemacht, dann noch eins, dann bei uns angefangen. Wir laden außerdem die Familien unserer Mitarbeiter zu Frühlingsfesten ein, da lernen die Kinder kennen, was ihre Eltern machen. Weitersagen der Mitarbeiter hilft auch, Azubis zu finden.

Welche Berufe kann man bei Ihrer Firma Garten- und Landschaftsbau Erwin Rumpf erlernen?

Landschaftsgärtnerin oder Landschaftsgärtner, Draufsatteln ist möglich, man kann noch eine Technik- oder Meisterschule machen, ein Studium nach der Ausbildung geht auch, allerdings nicht in Schleswig-Holstein. Wir bilden alle drei Jahre noch zur Kauffrau oder zum Kaufmann Büromanagement aus.

Wie wird Ihre Ausbildung bewertet?

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Wir hatten in der Vergangenheit zwei Landesbeste und einmal einen landesweit zweitbesten Azubi. In Schleswig-Holstein machen jedes Jahr 100 Azubis im Gärtnerbereich ihren Abschluss, rund 60 davon im Garten- und Landschaftsbau, sechs kommen von uns.

Wie groß ist Ihr Betrieb?

Wir haben 150 Mitarbeiter und 18 Azubis, jeweils sechs in drei Lehrjahren. Unser Unternehmen hat Aufträge in ganz Schleswig-Holstein und Hamburg.

Wo kann man die Arbeit von Rumpf sehen?

Wir betreuen den Rasen im Fußballstadion von Holstein Kiel. Da haben wir zweimal in Folge die Auszeichnung Pitch-of-the-Year-Award für die Qualität des Rasens erhalten. Zu den jüngeren Projekten zählt das mit drei Preisen ausgezeichnete Holstenfleet in Kiel, bei einem Möbelhaus in Kiel haben wir 200 Obstbäume gepflanzt und Wanderwege angelegt. Dazu kommen Dachbegrünungen von drei Citti Parks in Kiel, Lübeck und Flensburg sowie bei einem Baumarkt. Die Grünanlagen der Hotel- und Ferienhausanlage Dampland bei Eckernförde zeigt unsere Arbeit von 1972.

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Was macht die Arbeit in Ihrem Betrieb so attraktiv, dass Mitarbeiter bleiben und neue Azubis dazu kommen?

Wir haben einen modernen Maschinenpark, sind technisch auf dem neuesten Stand. Wir haben Zusatzangebote. Unsere Mitarbeiter bekommen Zuschüsse für das Leasen von Dienst-E-Bikes, Vergünstigungen bei einer Fitnesstudiokette und im Schwimmbad, einen Kindergartenzuschuss, Arbeitskleidung, eine mit Guthaben aufgeladene Spend-It-Einkaufskarte, eine Gruppenunfallversicherung, auf der Baustelle kostenlos Mineralwasser, Gasgrill und Kühlbox. Wir unterstützen beim Anhängerführerschein. Wir digitalisieren unseren Betrieb mit Apps zur Dokumentation und zur Einsatzplanung. Die Kommunikation läuft über sie transparenter. Azubis schreiben ihre Berichte digital.

Haben Sie noch Ausbildungsplätze?

Wir haben noch freie Plätze, aber bis September ist ja noch Zeit.

Andere Unternehmen klagen über Nachwuchsprobleme. Wie steht es bei Ihnen?

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Die haben wir nicht. Wir dürfen allerdings nicht nachlassen, uns zu präsentieren.

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