Fassadenarbeiten laufen

Reico verhüllt sich für den Neustart

Jetzt geht es an die Sanierung der Fassade: Eckernfördes Traditionskaufhaus Reico ist verhüllt.

Jetzt geht es an die Sanierung der Fassade: Eckernfördes Traditionskaufhaus Reico ist verhüllt.

Eckernförde. Im Erdgeschoss sind bereits großflächige Fenster eingebaut, die an alte Fotografien von Reico erinnern. An den Oberlichtern waren damals die verschiedenen Waren-Sparten angezeigt wie Porzellan, Hausrat, Werkzeuge, Öfen & Herde. Im Obergeschoss des Eckhauses Langebrückstraße/Nicolaistraße sind neue Holzfenster mit Sprossen installiert, wie sie früher auch zu sehen waren. In dieser Etage soll der künftige Bistro-Bereich untergebracht werden.

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„An Testflächen probieren wir jetzt die Farbigkeit der Fassade aus“, sagt von Waldthausen. Die alten Farbschichten kommen runter, ein neuer Kalkanstrich drauf. Die Fassade soll die Farben der 1920er-Jahre aufnehmen, kündigt der Architekt an. Geplant sind Grautöne in verschiedenen Abstufungen von hell bis dunkler. Die Fenster werden in einem Rotbraun gehalten. Was nicht aufgearbeitet werden kann, wird nach seinen Angaben denkmalgerecht nachgebaut. So erhält ein Teil der Kaufhaus-Fenster in den oberen Etagen Unterteilungen mit dünnen Stahlprofilen.

Für das Markthallen-Konzept wird noch mit Anbietern verhandelt

Keller, Erdgeschoss und 1. Obergeschoss sind laut von Waldthausen die wichtigsten Etagen, die für die Wiederinbetriebnahme des Reico-Gebäudes hergerichtet werden. In das Erdgeschoss zieht Reico mit seinen hochwertigen Haushaltswaren ein. Im 1. Obergeschoss des Nicolaistraßen-Hauses soll ein Bistro eröffnen und weitere Räumlichkeiten sollen nach einem Markthallen-Konzept genutzt werden. „Da verhandeln wir zurzeit mit verschiedenen Anbietern“, so von Waldthausen.

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Die Eröffnung ist für das vierte Quartal dieses Jahres vorgesehen. Auch wenn schon ein Jahr gebaut wird – "wir wollen qualitätvoll durchsanieren", sagt der Architekt und Miteigner. Historische Details wie der Pitchpine-Fußboden, die gußeisernen Stützen und die historischen Türen sollen sichtbar bleiben. "Es war klar, dass das ein bisschen brauchen würde." Derzeit sehen sich die Sanierer aber in ihrem Zeitplan. Die Dachflächen sollen dann im Frühjahr angepackt werden. Bis zur Wiedereröffnung gibt es die kleine Reico-Filiale in der Speicherpassage.

Schon 1799 wurde an dieser Stelle Handel getrieben

Das Traditionskaufhaus steht für eine 220-jährige Firmengeschichte in Eckernförde. Schon 1799 wurde an dieser Stelle Handel getrieben mit Glas-, Steingut- und Eisenwaren. Um 1900 erwarb Hans Reimers das Eckhaus. In dieser Zeit entstand aus Reimers & Co auch der Name Reico. Nach dem Krieg etablierte sich das Geschäft als erste Adresse in Eckernförde für Haushaltswaren.

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