Haushalt 2019

Schulden steigen weiter

Foto: Die Rendsburger Ratsversammlung tagte am Donnerstagabend im historischen Sitzungssaal am Altstädter Markt.

Die Rendsburger Ratsversammlung tagte am Donnerstagabend im historischen Sitzungssaal am Altstädter Markt.

Rendsburg. Zusammengenommen werden es laut Haushaltsplan der Stadt Ende kommenden Jahres mehr als 110 Millionen Euro an Schulden sein. Dabei verabschiedete die Ratsversammlung in der vergangenen Wahlperiode eine Schulden-Obergrenze von 60 Millionen Euro. Diese betraf aber nur den Kernhaushalt. Doch auch in diesem steigen die Schulden weiter. Mit 64 Millionen Euro wird die Stadt Ende 2020 in der Kreide stehen, wenn die Prognosen im Haushaltsplan zutreffen.

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66-Millionen-Euro-Etat

Die vom Tansania-Bündnis dominierte Rendsburger Ratsversammlung verabschiedete am Donnerstagabend mit großer Mehrheit den Haushalt fürs kommende Jahr mit einem Gesamtvolumen von rund 66 Millionen Euro.

Sieben Millionen Euro davon sieht die Stadt für Investitionsausgaben vor. Unter anderem eine erste Rate von einer Million Euro für den Neubau der Feuerwache am jeetzigen Standort. Ein Überschuss von rund 273000 Euro ist im Haushalt eingeplant. An neuen Schulden will Rendsburg 5,9 Millionen aufnehmen und gleichzeitig 3,6 Millionen tilgen.

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Höhere Steuern

Daneben erhöht Rendsburg die Steuern. Unternehmen müssen im kommenden Jahr eine um 2,7 Prozent erhöhte Gewerbesteuer zahlen, private Grundstückseigentümer eine um neun Prozent angehobene Grundsteuer.

Erster Doppik-Haushalt

Dadurch erwartet Rendsburg Mehreinnahmen von rund 280.000 beziehungsweise 370.000 Euro. SPD und Linke lehnten die Steuererhöhung ab. Daher stimmten die beiden Ratsherren der Linken und Vertreter der SPD gegen den Haushalt. Erstmals ist es ein sogenannter Doppik-Etat.

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