Sturmflut in Eckernförde

Naturgewalt in Lichtkunst, Vorträgen, Lesungen und Ausstellung

Zum Gedenkwochenende für die Sturmflut wird die St.-Nicolai-Kirche von Lichtkünstlerin Katrin Bethge illuminiert.

Zum Gedenkwochenende für die Sturmflut wird die St.-Nicolai-Kirche von Lichtkünstlerin Katrin Bethge illuminiert.

Eckernförde. Die Eckernförder St.-Nicolai-Kirche wird zum Gedenken an die große Sturmflut von 1872 dieses Wochenende, 11. bis 13. November, kreativ beleuchtet. Die Lichtkünstlerin Katrin Bethge projiziert Fragmente zeitgenössischer Bilder und Wellenmotive in den Raum sowie Stummfilme von Schülern des Kunstprofils der Jungmannschule. Dazu gesellen sich Vorträge, Lesungen, Ausstellungen und Stadtführungen.

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Die Veranstalter – Stadt Eckernförde, Museum, Stadtführer, Heimatgemeinschaft und Kirchengemeinde St. Nicolai – rufen zudem zu einer besonderen Aktion auf. Für Sonnabendabend, 12. November, werden alle Bürger besonders der Altstadt sowie die Geschäftsleute gebeten, eine Kerze oder ein Licht ins Fenster zu stellen. Diese alte Tradition der Fischerfamilien soll ein Zeichen des Gedenkens und der Hoffnung sein.

Das Programm in Eckernförde zum Gedenken an die Sturmflut

Freitag, 11. November, gibt es zwei Vorträge in der Galerie 66 in der Kieler Straße 78 (Alte Bauschule). Der Diplom-Geograf Michael Packschies erläutert, wodurch, wann und wo Hochwasser in Eckernförde entstehen.

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Und der Diplom-Geograf Matthias Hamann berichtet über Ideen und Denkanstöße für einen integrierten Hochwasserschutz im Ostseebad.

Sonnabend, 12. November, starten zwei Sturmflut-Stadtführungen für Kinder (17 Uhr) und Erwachsene (19 Uhr) an der Gilde-Eiche am Steindamm. Das Stadtmuseum präsentiert von 17 bis 22 Uhr historische Fotos von Hochwassern in Eckernförde und um 18.30, 19.30 und 20.30 Uhr beginnen dort Lesungen von Augenzeugenberichten zur großen Sturmflut mit Schauspieler Wolfgang Berger und Luca Janicki. In der St.-Nicolai-Kirche spricht um 19 und 20 Uhr ein Pfarrer aus dem Schleidener Tal in der Eifel über die Flutkatastrophe von 2021. Ab 18 Uhr gibt es Orgelspiel und Gesang.

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Sonntag, 13. November, folgen von 11 bis 17 Uhr die Ausstellung im Museum, um 18 Uhr eine weitere Stadtführung (Treffpunkt Steindamm) und um 19 Uhr in der St.-Nicolai-Kirche Musik, Lesungen und Gedanken zum Sintflut-Gemälde in der historischen Kirche. Montag, 14. November, schließlich referiert für die Heimatgemeinschaft Dr. Claudia Naumann-Unverhau über die historische Sturmflut und ihre Folgen vor 150 Jahren. Beginn ist um 19.30 Uhr im "Carls" auf der Carlshöhe.

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Hochwasser der Ostsee 1872: Alle Hintergründe auf KN-online

Alle Artikel über das Hochwasser in der Ostsee 1872 können Sie auf KN-online nachlesen. Auf der Themenseite zur Sturmflut finden Sie Berichte, Fotos und Hintergründe.

Die Lichtinstallation von Katrin Bethge ist am Freitag und Sonnabend von 17 bis 22 Uhr und am Sonntag von 17 bis 20 Uhr in der St.-Nicolai-Kirche Eckernförde zu sehen.

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