Ortskern Gettorf

Standortmanagement hat erste Erfolge

Foto: Standortmanagerin Ulrike Münzberg-Niemann will die Belebung der Ortsmitte und Stärkung der Wirtschaft im Ort erreichen. Noch ist viel Arbeit hinter den Kulissen notwendig.

Standortmanagerin Ulrike Münzberg-Niemann will die Belebung der Ortsmitte und Stärkung der Wirtschaft im Ort erreichen. Noch ist viel Arbeit hinter den Kulissen notwendig.

Gettorf. Im Oktober 2017 trat die heute 45-Jährige, die bis zur Heirat vor wenigen Wochen Kütemeier hieß, ihre Stelle bei der Gemeinde an. Ein Novum für Gettorf. Zunächst hatte sich eine Lenkungsgruppe auf die Fahnen geschrieben, Stadtmarketing zu betreiben und den Ortskern attraktiver zu machen.

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2016 hatte die auf Standortanalysen spezialisierte Lübecker Firma Cima dabei unterstützt. „Aber mit guten Einzelaktionen allein erreicht man nicht genug“, unterstreicht Frank. „Deshalb wollten wir eine professionelle, dauerhafte Begleitung.“

Die Vorlesetour kommt auch bei den Geschäftsleuten an

Und die scheint erste Wirkung zu zeigen. Gerade ging die zweite Vorlesetour im Ortszentrum zu Ende, eine Idee der Standortmanagerin: In Läden lesen Gettorfer Bürger einen Abend lang aus ihren Lieblingsbüchern vor. Die Ladeninhaber sorgen fürs gemütliche Ambiente.

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Bis zu 25 Zuhörer kamen zu jeder Lesung, die Belebung der Fußgängerzone nach Feierabend war im Kleinen geglückt. Münzberg-Niemann: „Inzwischen haben sich weitere Ladenbesitzer gemeldet, die im Frühjahr mit einsteigen wollen." Die Kommunikation untereinander funktionierte jetzt von selbst.

Gettorf soll seine Stärken herausarbeiten und betonen

"Es geht auch darum, die Stärken Gettorfs zu entdecken, vorhandenes Potential zu nutzen und nicht allein für mehr Einkaufsvielfalt zu werben", betont sie. "Da stoße ich auf offene Ohren." Das erfolgreiche Adventssingen, das zwei Gettorferinnen 2017 angeregt hatten, hatte Münzberg-Niemann mit den Ideengeberinnen organisiert.

Und vom 14. bis 16. Dezember soll nach 17 Jahren der erste Weihnachtsmarkt in Gettorf den Markt und die Fußgängerzone zum Hütten-Dorf machen. „Solche Events verankern Gettorfs Mitte nicht nur bei unseren Bürgern, sondern auch in der Region in den Köpfen“, ist der Bürgermeister überzeugt.

Freies WLAN könnte bald auch in der Fußgängerzone geben

Eine Idee, der zuerst die Politik zustimmen muss, ist freies WLAN auch in der Fußgängerzone sowie eine Gettorf-App. "Die Gespräche laufen", bestätigt Frank.

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Aktuell ist die Standortmanagerin auf Tour durch Betriebe. „Zu hören, wo Bedürfnisse der Wirtschaft in einer wachsenden Gemeinde liegen, und es der Politik mitzuteilen, ist der nächste Schritt“, sagt sie.

Einen Kommentar zum Standortmanagement in Gettorf lesen Sie hier.

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