Stadthallen-Sanierung

Touristik-Pavillon wird vergrößert

Foto: Im Zuge der Stadthallen-Sanierung wird auch der Touristik-Pavillon (links) erneuert und vergrößert.

Im Zuge der Stadthallen-Sanierung wird auch der Touristik-Pavillon (links) erneuert und vergrößert.

Eckernförde. Umfangreich bleiben dennoch die geplanten Arbeiten: So müssen Fassade, Attika und Dachabdichtung erneuert werden, damit die Außenhülle der Stadthalle wieder langfristig Bestand hat und Heizenergie gespart werden kann. Derzeit ist die Fassade noch von einem Holzkorsett umgeben, um die marode Attika zu stützen. Insgesamt soll das äußere Erscheinungsbild des Eckernförder Veranstaltungszentrums „etwas beruhigt“ werden, hieß es Montagabend im Bauausschuss.

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Lesesaal soll "Glashaus-Charakter" verlieren

Dazu gehört der Neuaufbau des Lesesaals der Bibliothek, der künftig unter das geschlossene Dach der Halle rückt. Damit verschwindet der „Glashaus-Charakter“, den Ex-Bibliothekar Rainer Beuthel (Linke) kritisiert hatte. Im Sommer sei es dort zu heiß und im Winter zu kalt gewesen. Das soll sich jetzt ändern. Im dann geschlossenen Dach verbleibt nur noch ein acht Quadratmeter großes Oberlicht, dafür entstehen Fenster in der Fassade, um querlüften zu können.

Mehr Platz für die Touristik im Hallen-Anbau

Mehr Luft bekommt auch die Eckernförde Touristik & Marketing GmbH. Der ETMG-Pavillon soll im Zuge der Sanierung erweitert und verlängert werden. Weg fällt dagegen der gläserne Verbindungsgang zwischen Stadthotel und Stadthalle. Für ihn gebe es zurzeit keinen Bedarf, so Planer Sven Heitmann von bbp-Architekten. Auch der Brandschutz fordert den Rückbau. Stattdessen erhält der Südeingang der Stadthalle einen Windfang. An der Südseite soll außerdem eine 1,20 Meter breite Rampe für Rollstuhlfahrer installiert werden. Ferner wird die West-Rampe zum Stadthallenrestaurant überarbeitet.

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Erste Sanierungsarbeiten beginnen in 2019

Auch innen tut sich einiges: Die Gastronomie-Toiletten werden saniert und erhalten ein Behinderten-WC. Neuer Bühnenboden, neuer Foyer-Belag und die Renovierung des Hallen-Tresens prägen die weitere Ausstattung. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Sanierung auf die zuletzt genannten sechs Millionen Euro. Nach Angaben von Bürgermeister Jörg Sibbel ist eine 15-prozentige Baukostensteigerung bis zum Start der Arbeiten bereits eingepreist. Erste vorgezogenen Maßnahmen werden in 2019 beginnen. Die Hauptbauphase fällt auf das Sommerhalbjahr 2020.

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