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Vergiftete Rotmilane

Aufgepäppelter Jungvogel überlebt

Foto: Das Beweisfoto der Naturschützer: Eine farbliche Markierung am Schwanz, die halbe Linie parallel zur natürlichen Zeichnung, macht die Identifikation des ausgewilderten Jungmilans möglich.

Das Beweisfoto der Naturschützer: Eine farbliche Markierung am Schwanz, die halbe Linie parallel zur natürlichen Zeichnung, macht die Identifikation des ausgewilderten Jungmilans möglich.

Daldorf. Am 5. August gelang es der Gruppe erstmalig, den 10 Tage zuvor ausgewilderten Jungvogel zu fotografieren, teilen die Naturschützer nun mit. Eine zweifelsfreie Identifikation des Vogels ermöglichte ein „Trick“ des Rotmilanexperten Dr. Hans Wirth. Bei der Abschlussuntersuchung vor der Auswilderung im Wildpark Eekholt, wo der Jungmilan aufgepäppelt worden war, markierte Wirth das Tier. Parallel zu einer natürlichen Querlinie am Schwanzende des Vogels hatte er auf die Unterseite eine zweite halbe Linie gezeichnet. Sie ist mit Fernglas erkennbar.

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Trainingsprogramm im Wildpark war erfolgreich

Über die Sichtung freuen sich die Naturschützer Nils Kuhnert-Schumacher und Lars Lorenzen. "Offenbar ist er in der Lage sich selbst zu ernähren. Seine angeborenen Instinkte scheinen gut zu funktionieren." Auf eine Anlernphase durch die Eltern zum selbstständigen Überleben in der Natur musste der junge Vogel verzichten. Seine Familie war nachweislich vergiftet worden. Ein Trainingsprogramm in der Vogelpflegestation in Eekholt konnte diesen Nachteil offenbar erfolgreich kompensieren.

Von Nadine Materne

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