Spendenaktion

Beifall für Wortwunschpredigt

Foto: Die Spenden aus der Wunsch-Wort-Predigt von Pastorin Ulrike Egener fließen in die Sanierung der instabilien Wände der Vicelinkirche in Bornhöved, die derzeit mit dicken Streben gestützt werden.

Die Spenden aus der Wunsch-Wort-Predigt von Pastorin Ulrike Egener fließen in die Sanierung der instabilien Wände der Vicelinkirche in Bornhöved, die derzeit mit dicken Streben gestützt werden.

Bornhöved. Brennholzverleih, Gottverdrossenheit, Verwaltungsausschussvorsitzende - problemlos fügten sich die vermeintlichen Wortfallen ein in Egeners Geschichte von Mary-Poppins-Fan Hannah, ihrem schlecht gelaunten Bruder Felix und ihren Eltern, die gemeinsam über eine knifflige Schulhausaufgabe zum Thema Nächstenliebe in eine Diskussion und schließlich zur Geschichte vom heiligen Martin gelangen.

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„Man hat richtig gemerkt, wie die Leute zusammengezuckt sind, wenn sie ihr Wort gehört haben“, sagte Pastorin Egener nach ihrer ersten bestandenen „Wortwunschpredigt“ erfreut, die Stimmung sei fröhlich gewesen.

1,2 Millionen Euro wird die Kirchensanierung insgesamt kosten

Immerhin 400 Euro kamen an diesem Sonntagvormittag zugunsten der Kirchensanierung zusammen. Im Jahr 2000 wurde die Vicelin-Kirche in Bornhöved mit falschen Werkstoffen saniert. Die instabilen Wände werden mit Ankern und dicken Stützen stabilisiert bis sie neu saniert werden können. „Das wird rund 1,2 Millionen Euro kosten“, erklärte Pastorin Egener.

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Für den zweiten Bauabschnitt an der Nordwand der Vicelin-Kirche St. Jakobi nächstes Jahr werden geschätzt 341.000 Euro benötigt. „Bisher konnten wir 180.000 Euro akquirieren“, sagt Egener. Ein Teil muss über Spenden finanziert werden. 400 Euro für die Wortwunschpredigt sind in der Gesamtschau nicht viel. „Aber mir kommt es nicht auf die Höhe der Spenden an“, betont Egener.

Wortwunschpredigt soll keine Eintagsfliege bleiben  

„Die Aktion soll zeigen, dass die Gläubigen sich solidarisch mit der Kirchengemeinde zeigen. Dies ist ein wichtiger Teil der Mobilisierung für die anstehende Sanierung.“ Mit ihren Worten habe die Gemeinde sich an der Predigt beteiligt und beeinflusse mit den Wünschen auch deren Thema, sagt Egener.

Zum Abschluss der Predigt und passend zum Thema Teilen und St. Martin wurden Schokoriegel unter den Zuhörern geteilt. Von den ersten habe sie auch schon den Wunsch nach einer Wiederholung gehört, berichtet Egener. Es wird wohl nicht die letzte Wortwunschpredigt gewesen sein in Bornhöved

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