Sülfeld

Bürgerbeteiligung: Radwege großes Thema

Foto: Groß war das Interesse an der ersten Bürgerbeteiligung zum Dorfentwicklungskonzept in Sülfeld.

Groß war das Interesse an der ersten Bürgerbeteiligung zum Dorfentwicklungskonzept in Sülfeld.

Sülfeld. Nach einem zögerlichen Start der Diskussion, in der zunächst Kritik an der Aufstellung eines Konzeptes zur Ortsentwicklung geäußert wurde (zu teuer, zu wenig Einfluss auf die Umsetzung), ging es flott voran. Das Planungsbüro BCS Stadt + Region aus Lübeck begleitet den Prozess und war mit drei Mitarbeitern vor Ort, um das Treffen zu moderieren.

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Viele Ideen vom Netzwerk bis zu Neubaugebiet

In der ersten Ideensammlung wurden zahlreiche Vorschläge genannt, die akribisch auf Zetteln notiert und an die Wand geklebt wurden. Ein neues Feuerwehrgerätehaus, gepflegtere Wege, neue Radwege, die Ausweisung von Neubaugebieten, Ampeln zur sicheren Überquerung der Straßen, einen Bürgerbus, aber auch ein gemeinsames Dorffest aller Vereine, einen Treffpunkt für Neubürger, ein Netzwerk für "Kümmerer" und - ein großer Wunsch vieler Bürger - eine Kneipe oder ein Restaurant wurden als Ideen vorgeschlagen. Bezahlbarer Wohnraum, Breitband für alle Ortsteile, einen Info-Kasten, in dem die Termine der Vereine veröffentlicht werden, der Schutz alter Bäume und das Anlegen von Blühflächen waren weitere Punkte, die geäußert wurden. Nach der angeregten Diskussion erhielten die Besucher jeweils sechs Klebepunkte und konnten die in ihren Augen wichtigsten Stichworte damit bewerten.

Bürgermeister Karl-Heinz Wegner konnte bei einigen Punkten bereits Vollzug verkünden. So werden zwei Brücken demnächst erneuert und der Apfellehrpfad mit neuen Schildern ausgestattet.

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Werkstätten für jeden Ortsteil

Die Bürgerbeteiligung geht am  15 Juni in Sülfeld mit dem Ortsteil Petersfelde weiter (10 Uhr Jugendraum), am 22. Juni ab 10 Uhr in Borstel im Feuerwehrhaus und am 29. Juni ab 10 Uhr im Feuerwehrhaus Tönningstedt.

Kinder und Jugendliche sind 13. Juni gefragt, wenn sie ab 15 Uhr und ab 17 Uhr ihre Wünsche für die Gemeinde nennen dürfen.

Außerdem werden Fragebögen an die Haushalte verteilt, in denen der Ort bewertet werden kann. Das Büro BCS wird alle Ergebnisse zusammenfassen. Herauskommen soll im Laufe des Jahres das Dorfentwicklungskonzept. Diese Ausarbeitung ist Voraussetzung für viele Fördermöglichkeiten, wie Bürgermeister Wegner erläuterte.

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