Bad Bramstedt

Bürgermeisterin Jeske: Rampe muss weg

Foto: Bürgermeisterin Verena Jeske will, dass die Schwelle an der Nordseite des Bleecks entschärft wird.

Bürgermeisterin Verena Jeske will, dass die Schwelle an der Nordseite des Bleecks entschärft wird.

Bad Bramstedt. „Daran haben sich schon viele Leute ihre Autos kaputt gefahren“, habe sie in ihren Bürgersprechstunden gehört. „Die Schwelle muss abgesenkt werden oder verschwinden", findet sie.

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Das Thema hatte schon 2017 die Kommunalpolitik beschäftigt, nachdem es immer wieder Beschwerden gegeben hatte. Sie führt regelmäßig zu Staus im Kirchenbleeck. Nur wenige Autofahrer schaffen es, bei grüner Ampel die Kreuzung an der Glückstädter Straße zu passieren. Der damalige Bauamtsleiter Udo Reinbacher, der die Bleecksanierung leitete, begründete die hohe Schwelle mit Problemen, das Regenwasser abzuleiten. Das Gefälle auf der Rückseite sorge dafür, dass das Wasser zur Kanalisation geleitet wird und nicht auf die Kreuzung fließt.

Mehrheit hatte Absenkung abgelehnt

Die Mehrheit der Kommunalpolitiker sah darauf hin keinen Anlass, die Schwelle abzusenken, das Thema wurde zu den Akten gelegt.

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Jeske schlug nun bei einem Ortstermin vor, den Umbau des Straßenzuges An der Beecker Brücke und Kirchenbleeck als nächstes Straßenbauprojekt in Angriff zu nehmen. „Wir haben einen schönen Marktplatz und auch der Landweg wird zurzeit saniert. Dazwischen herrscht noch der alte Zustand“, sagte sie. Das sollte möglichst bald geändert werden und sei auch die Schwelle überflüssig.

Fördergelder werden nicht abgerufen

Von Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) habe sie erfahren, dass es Fördermittel für solche innerstädtischen Straßen gibt, die von den Kommunen kaum abgerufen würden. Deshalb sollte schon bald in die Planungen eingestiegen werden, so die Bürgermeisterin.

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